Senator: „Geben Sie diesem Standort eine Chance“

In die neue Gemeinschaftsunterkunft an der Fackenburger Allee ziehen im März 120 Flüchtlinge ein Nun ist es amtlich: In der Fackenburger Allee 40-42 ist eine neue Gemeinschaftsunterkunft entstanden. Noch in diesem Monat werden dort 120 Flüchtlinge untergebracht. Die Entscheidung für den Standort fiel im Dezember letzten Jahres, innerhalb von sechs Wochen hat der Eigentümer, die Wohnungsbaugesellschaft Bauhütte Lübeck AG, das ehemalige Telekom-Gebäude in Absprache mit dem Bereich Soziale

Öffentliche Tagung: Wie soll das Museum Holstentor gestaltet werden?

Das Museum im Holstentor wird jedes Jahr von fast 60000 Menschen besucht. Nun soll es überarbeitet und neu konzipiert werden. Am Donnerstag und Freitag, 10. und 11. März, lädt die Kulturstiftung zu einer öffentlichen Tagung ein, bei der es um die zukünftige Gestaltung geht. Dabei wird auch die Frage beleuchtet, ob die aus allen fünf Kontinenten zusammen getragenen Exponate der Lübecker Völkerkundesammlung zentraler Teil der neuen Ausstellung werden können. Hierzu haben die Lübecker

Fluchtgeschichten im Museum

Horst Eichner (75, links) hat seine Fluchtgeschichte schon aufgeschrieben und Siegfried Austel (79) vom Seebadmuseum überreicht.

Der Travemünder Heimatverein hat die Ausstellung konzipiert. Millionen Menschen verloren zum Ende des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat und fanden eine neue. Der Travemünder Heimatverein hat die Travemünder Bürger gebeten, ihre Fluchterlebnisse aufzuschreiben. Die meisten waren damals noch Kinder, können sich aber gut erinnern. Bereits am Eröffnungstag nach der Winterpause schauten viele Zeitzeugen im Seebadmuseum vorbei. Etwa Horst Eichner (75), der nach dem Hamburger Feuersturm im Juli 1943

Die besten Samuraischachspieler

Gewann für Lübeck die Jugendwertung in Japans Samuraischach: Markus Müller (re.) neben dem Zweitplatzierten Shota Imai aus Hamburg (Mitte) und Turnierorganisator Rolf Müller (li.).

Lübeck war zum ersten Mal Austragungsort für ein „Shogi“-Turnier. Das Spiel ist der verrückteste Denksport der Welt: Im japanischen Shogi wechseln die Figuren ständig den Besitzer. Und der neunjährige Markus Müller aus Lübeck hat dieser Tage bewiesen, dass er trotzdem cool den Überblick behält: Der Schüler entschied die Jugendwertung für sich in einem eintägigen Samuraischach-Turnier, das zum ersten Mal in der Travemetropole veranstaltet wurde.Titelanwärter aus fünf Städten

Gemeinden feiern den Weltgebetstag

Das Organisationsteam: Maren Wienberg (v. li.), Angelika Lichtenthäler, Ruth Baha-Unger, Eva-Maria Ziemann, Barbara Hassold und Angelika Sextro.

Schwerpunktland ist in diesem Jahr Kuba — Gottesdienst in St. Petri am 4. März. Kirchengemeinden in der Propstei Lübeck feiern am Freitag, 4. März, den Weltgebetstag. Dieser wird weltweit in ökumenischen Gottesdiensten von Christen in über 170 Ländern begangen. Schwerpunktland ist in diesem Jahr Kuba, der größte Inselstaat der Karibik. Das Motto des Weltgebetstages lautet „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“. Der zentrale Gottesdienst findet an diesem Tag um 12 Uhr in der

Jugendberufsagentur, Tourismusabgabe und mehr

Blick in den Sitzungssaal der Bürgerschaft.

Entscheidungen der Lübecker Bürgerschaft. Das Stadtparlament will jungen Menschen stärker helfen, einen Einstieg in das Berufsleben zu finden. Dafür plädierte Michelle Akyurt (Grüne): „Die in Armuts- und Bildungsberichten vorgelegten Zahlen zeigen, dass Jugendliche beim Übergang von Schule in Beruf viel zu oft scheitern, und dass es hier Handlungsbedarf gibt.“ Deswegen soll die Verwaltung bis September dieses Jahres ein Konzept für eine Jugendberufsagentur ausarbeiten. Angestrebt

Sprungbrett in die Kommunalpolitik

Elke Sasse (li.), Gleichstellungsbeauftragte der Hansestadt Lübeck, und Nicole Voß freuen sich auf die zweite Lübecker Frauen-Bürgerschaftssitzung.

Die zweite Frauen-Bürgerschaftssitzung findet im Lübecker Rathaus statt. „Mehr Vielfalt in die Kommunalpolitik — Frauen sind dabei“ lautet auch das Leitmotiv der zweiten Frauen-Bürgerschaftssitzung am Freitag, 4. März, von 16 bis 19 Uhr im Rathaus. „Wir wollen mit diesem Veranstaltungsformat nicht nur das Interesse der Frauen an Kommunalpolitik wecken und sie motivieren, Themen, die sie bewegen, zu Gehör zu bringen, sondern gleichermaßen das Interesse der Kommunalpolitik an

Die Barbarei des Kolonialismus

Zulus niedermetzeln und Tee trinken: Mit seiner Kunst setzt sich der Schotte Andrew Gilbert mit den Schrecken der britischen Kolonialherrschaft auseinander.

Punkige Doppelausstellung von Andrew Gilbert in der Overbeck-Gesellschaft und in St. Petri. Säbel schwirren, Lanzen jagen durch die Luft, Menschen toben und töten, Menschen schreien und sterben, Köpfe rollen und werden als Erinnerungsstück an die Wand genagelt. Für ihre erste gemeinsame Ausstellung haben sich die Overbeck-Gesellschaft und die Kulturkirche St. Petri durchaus horrorgeladene und bluttriefende Kunstwerke ausgesucht: die Gemälde, Grafiken und Installationen des in Berlin

Verdienstmedaille für Renate Rubach:

Bundespräsident Joachim Gauck hat fünf ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer mit der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Zu den Geehrten gehört Renate Rubach aus Bad Schwartau. Ministerpräsident Torsten Albig überreichte die Auszeichnungen am Montag in Kiel. Renate Rubach ist seit 1978 Mitglied der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands. Bis heute leitet sie eine Frauengruppe in Lübeck-Kücknitz. Sie wurde Sprecherin für das

Neue Exponate mit viel Charakter

Große Entdeckerfreude: Die Tütenwesen finden ein Fahrrad und ergründen es mit kindlicher Neugier auf der Bühne.

Die Puppen des ehemaligen Altonaer Figurentheaters Rhabarber haben ein neues Zuhause. Mit Karl und Albert, Zottel oder den Tütenwesen sind ziemlich eigenwillige Handpuppen im Lübecker Theaterfigurenmuseum im Kolk 14 eingezogen. Nicht zu vergessen der kleine und der große Glau. Insgesamt 22 Marionetten und 20 Handpuppen werden nun in Lübeck heimisch: In robusten Obstkisten hinter Glas präsentieren sie die Szenen ihrer Welt für kleine und große Besucher.„Wir freuen uns sehr über dieses