69-Jähriger wurde geschlagen und verletzt

Brutale Attacke auf der Brücke zwischen Beckergrube und MuK: Zwei 69-jährige Männer aus Ostholstein sahen am Donnerstag gegen 11.20 Uhr, wie ein 18- bis 20-jährigen Mann von der Brücke Kartons mit unbekanntem Inhalt ins Wasser warf. Als einer der beiden Ostholsteiner den Mann darauf ansprach, trat dieser ihm nach Polizeiangaben unvermittelt mit dem Fuß in den Bauch, stieg auf sein Fahrrad und setzte sich in Richtung der Straße An der Untertrave in Bewegung.Als der Ostholsteiner dem

Keine kostenlosen Busfahrkarten für Flüchtlinge

In jeder Flüchtlingsunterkunft eine übertragbare Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel und Taxischeine für die Fahrt zum Arzt: Das hatte die Linke in der Bürgerschaft vorgeschlagen, um die Mobilität und die Lebensqualität der Menschen im Asylverfahren zu verbessern. Daraus wird nichts, entschied der Sozialausschuss. Die Stadtverwaltung wies auf die Probleme bei der Umsetzung hin. Es wäre schwierig zu regeln, welchen Gästen in den Unterkünften wann die Monatskarte zur Verfügung

Adler-Rufe aus der Konserve

„Ich hab nicht geahnt, dass das so laut ist“, sagt Anwohnerin Sabine Falter. In der Nordmeerstraße sollen Möwen mit Raubvogel-Schreien verscheucht werden.

Künstliche Raubvogel-Schreie sollen Möwen vertreiben, nerven aber auch die Anwohner. „Wir haben da ja alle zugestimmt“, sagt Sabine Falter aus der Nordmeerstraße. „Aber dass es so laut wird, habe ich nicht geahnt.“ Anfang des Jahres hatte die Eigentümergemeinschaft beschlossen, etwas gegen die Möwen-Plage bei den mehrstöckigen Häusern zu tun. Anwohnerin Sabine Falter hat selbst beobachtet, wie die großen Tiere regelrecht Angriffe auf einen Mann und seinen Hund flogen. Vermutlich

Senator: „Geben Sie diesem Standort eine Chance“

In die neue Gemeinschaftsunterkunft an der Fackenburger Allee ziehen im März 120 Flüchtlinge ein Nun ist es amtlich: In der Fackenburger Allee 40-42 ist eine neue Gemeinschaftsunterkunft entstanden. Noch in diesem Monat werden dort 120 Flüchtlinge untergebracht. Die Entscheidung für den Standort fiel im Dezember letzten Jahres, innerhalb von sechs Wochen hat der Eigentümer, die Wohnungsbaugesellschaft Bauhütte Lübeck AG, das ehemalige Telekom-Gebäude in Absprache mit dem Bereich Soziale

Öffentliche Tagung: Wie soll das Museum Holstentor gestaltet werden?

Das Museum im Holstentor wird jedes Jahr von fast 60000 Menschen besucht. Nun soll es überarbeitet und neu konzipiert werden. Am Donnerstag und Freitag, 10. und 11. März, lädt die Kulturstiftung zu einer öffentlichen Tagung ein, bei der es um die zukünftige Gestaltung geht. Dabei wird auch die Frage beleuchtet, ob die aus allen fünf Kontinenten zusammen getragenen Exponate der Lübecker Völkerkundesammlung zentraler Teil der neuen Ausstellung werden können. Hierzu haben die Lübecker

Fluchtgeschichten im Museum

Horst Eichner (75, links) hat seine Fluchtgeschichte schon aufgeschrieben und Siegfried Austel (79) vom Seebadmuseum überreicht.

Der Travemünder Heimatverein hat die Ausstellung konzipiert. Millionen Menschen verloren zum Ende des Zweiten Weltkriegs ihre Heimat und fanden eine neue. Der Travemünder Heimatverein hat die Travemünder Bürger gebeten, ihre Fluchterlebnisse aufzuschreiben. Die meisten waren damals noch Kinder, können sich aber gut erinnern. Bereits am Eröffnungstag nach der Winterpause schauten viele Zeitzeugen im Seebadmuseum vorbei. Etwa Horst Eichner (75), der nach dem Hamburger Feuersturm im Juli 1943

Die besten Samuraischachspieler

Gewann für Lübeck die Jugendwertung in Japans Samuraischach: Markus Müller (re.) neben dem Zweitplatzierten Shota Imai aus Hamburg (Mitte) und Turnierorganisator Rolf Müller (li.).

Lübeck war zum ersten Mal Austragungsort für ein „Shogi“-Turnier. Das Spiel ist der verrückteste Denksport der Welt: Im japanischen Shogi wechseln die Figuren ständig den Besitzer. Und der neunjährige Markus Müller aus Lübeck hat dieser Tage bewiesen, dass er trotzdem cool den Überblick behält: Der Schüler entschied die Jugendwertung für sich in einem eintägigen Samuraischach-Turnier, das zum ersten Mal in der Travemetropole veranstaltet wurde.Titelanwärter aus fünf Städten

Radeln auf eigenes Risiko?

Stress am Seeweg: Die Grundstückseigentümer wollen für Radunfälle in ihrer Siedlung nicht haften. Doch genau hier führt der beliebte Ostseeküsten-Radweg hindurch.

Teilstück des Ostseeküsten-Radwegs ist ein Privatweg. Der Ostseeküsten-Radweg führt 430 Kilometer weit von Kupfermühle bei Flensburg bis auf den Priwall in Travemünde. Auf den letzten Metern gibt es Ärger: Die Teilstrecke durch die Wochenendhaussiedlung ist Privatweg, seit die Stadt die Grundstücke verkauft hat. Das Problem: „Unsere Haftpflichtversicherung hat gesagt, sie kommt nicht für Unfallschäden auf, die in Verbindung mit Fahrrädern passieren“, sagte Ulrich Klempin,

Kunst zum Gucken und Kaufen

Mekka für Kunstfreunde: Die HanseArt ist drei Tage lang im Foyer der MuK zu Gast.

Die 15. HanseArt lockt von Freitag bis Sonntag in das Foyer der MuK. Seit zehn Jahren gehört die Kunstmesse HanseArt zum festen Bestandteil norddeutscher Kunstereignisse. Zur 15. Auflage kommen Künstler, Kunstgruppen und Galerien nach Lübeck, um ihre Werke zu zeigen und mit kunstinteressiertem Publikum in Kontakt zu treten. Bei mehr als 60 Ausstellern aus zirka 20 Nationen und 1000 Exponaten verwandelt sich das helle, lichtdurchflutete Foyer der MuK zu einem Schauplatz von Unikaten und

Flüchtlinge: Zwei Unterkünfte für Frauen

Für allein reisende Asylbewerberinnen hat die Hansestadt Lübeck bereits zwei gesonderte Unterbringungsmöglichkeiten eingerichtet. Das erklärte Claudia Schwartz vom Bereich Soziale Sicherung im Sozialausschuss. „Wir haben in der Innenstadt eine Unterkunft mit 25 Plätzen nur für Frauen. Weitere 40 Plätze sind in Moisling.“ Dieses Zufluchtsangebot für Frauen mit oder ohne Kinder wird bald erweitert. „Wir haben vor, in der Gemeinschaftsunterkunft an der Ostseestraße in Travemünde