Im Zeitplan: Es herrscht Optimismus auf der Tribünen-Baustelle

Auf der Baustelle für den Ersatzneubau der Freilichtbühne im Eutiner Schlossgarten herrscht nicht nur wieder Leben, langsam breitet sich auch wieder Optimismus aus. Die gute Nachricht für die Eutiner Festspiele ist, dass die Bauarbeiten wohl rechtzeitig zum Saisonstart 2024 abgeschlossen sein werden. Der städtische Bauausschuss hatte zuvor in seiner Sitzung am Mittwoch den Auftrag über die erweiterten Rohbauarbeiten für das Projekt erteilt.

Zuversichtlich, pünktlich zum Saisonstart fertig zu sein

Dazu sagte Eutins Bürgermeister Sven Radestock bei einem Vor-Ort-Termin: „Ich bin froh und glücklich, dass wir den Auftrag jetzt vergeben und mit dem Bau der Tribüne weitermachen können. Wir sind komplett mit allen bisherigen Arbeiten im Zeitplan, und ich bin sehr zuversichtlich, dass die Tribüne pünktlich zur Festspielsaison 2024 fertig sein wird.“ Auch Festspiel-Geschäftsführer Falk Herzog freut sich über den eingeschlagenen Weg und darüber, die Anspannungen der vergangenen Monate hinter sich lassen zu können. Die Stadt Eutin und die Eutiner Festspiele arbeiten gemeinsam an dem Projekt „Ersatzneubau Freilichttribüne“.

Hamburger Fachfirma setzt Auftrag um

Der Rohbau der neuen Eutiner Freilichttribüne war zunächst im September 2022 in einem offenen Verfahren ausgeschrieben worden. Die Ausschreibung verlief ergebnislos. Daraufhin wurde das Verfahren aufgehoben und umgestellt auf eine Verhandlungsvergabe. Danach wurden Baufirmen direkt zur Angebotsabgabe aufgefordert. Die Hamburger Firma Holst GmbH & Co. KG wird jetzt die neue Freilichttribüne bauen. Es handelt sich um ein leistungsfähiges mittelständisches Bauunternehmen, das seit über 140 Jahren in Hamburg und Umgebung erfolgreich tätig ist. Der Betrieb führt mit einer Stammbelegschaft von circa 150 Mitarbeitenden technisch anspruchsvolle Bauten im Brücken- und Ingenieurbau, im Hoch-, Wasser- und Stahlbau aus.

Jetzt werden die Spundwände am Seeufer gesetzt

Die alte Tribüne im Schlossgarten wurde im vergangenen Herbst abgerissen. Die Arbeiten für das Fundament der neuen Zuschauerränge haben Anfang Januar planmäßig begonnen. Aktuell ist die Baufirma mit schwerem Gerät vor Ort. Nach den vorbereitenden Arbeiten werden jetzt die Spundwände gesetzt. Im Anschluss folgen weitere vorbereitende Maßnahmen für die Gründungsarbeiten. Danach erfolgt schließlich der Bau des Sieger-Entwurfs eines Realisierungswettbewerbes: Am Großen Eutiner See entsteht eine Zuschauertribüne mit 1955 Sitzplätzen, die sich als helle, filigrane und dennoch massive Betonschale in Hörnchenform präsentiert.

Volker Graap

Auf der Tribünen-Baustelle am Großen Eutiner See laufen die Arbeiten für Spundwände jetzt auf vollen Touren. (Foto: Graap)

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert