Pönitz: Sturmflut-Sonderausstellung läuft bis Ende März

Das Museum für Regionalgeschichte in Pönitz, Lindenstraße 23, beendet die Winterpause und öffnet seine Räume am jetzigen Sonntag, 15. Januar, wieder für die Besucher. Dann geht die Sonderausstellung „Die Sturmflut – Vor 150 Jahren: Das verheerende Hochwasser an der Ostseeküste am 12./13. November 1872“ aufgrund des großen Interesses bis Ende März in die Verlängerung. Die Ehrenamtler des Vereins für Regionalgeschichte öffnen das Museum jeweils am dienstags von 15 bis 18 Uhr, sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr.

Anlass ist der 150. Jahrestag der Katastrophe

Anlass für die Ausstellung ist der 150. Jahrestag der bislang schwersten Ostsee-Sturmflut im November 1872. Im Zentrum dieser Katastrophe lagen die heutigen Badeorte an der Lübecker Bucht: Sierksdorf, Haffkrug, Scharbeutz und Niendorf. Betroffen war aber die gesamte südwestliche Ostseeküste zwischen Dänemark und Usedom. Die Sturmflut-Ausstellung beleuchtet darüber hinaus auch die Folgen des Klimawandels und drohenden Meeresanstiegs für die hiesigen Küsten.

Auch die Dauerausstellung aktualisiert man laufend

Der Vereinsvorsitzende Dr. Kersten Jungk betont: „Nicht nur die Sonderausstellung ist interessant, auch die Dauerausstellung aktualisieren und verändern wir laufend, sodass sicher für jeden etwas Interessantes dabei ist. Ob nun der Ausstellungsbereich ,Textilien und Handarbeiten aus der Zeit um 1900’, die Steinzeitobjekte, die Geschichte des Seebades Scharbeutz oder der alte dörfliche Kaufmannsladen – es gibt immer was Neues im Museum zu entdecken.“

Der Eintritt ist frei

Im Hintergrund laufen bereits die Planungen und Vorbereitungen für eine weitere regionale Sonderausstellung, die im April 2023 eröffnet werden soll. Der Eintritt ist frei, nähere Infos auf gibt es auf der Homepage www.museum-scharbeutz.de.

Text/Foto: Museum Pönitz

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