Ratekau: Polizei ermittelt nach mehreren Pkw-Aufbrüchen

Eine 57-jährige Lübeckerin ist durch einen Vertriebsmitarbeiter für Energie- und Telekommunikation im Rahmen sogenannter Haustürgeschäfte mehrfach betrogen. Unter einem Vorwand verschaffte er sich Zugang zu ihrer EC-Karte und erlangte so einen vierstelligen Bargeldbetrag. Der Mann konnte vorläufig festgenommen werden. Frau händigt fremden Mann EC-Karte aus Zunächst gab der Mann, der aus Mecklenburg-Vorpommern stammt, an, dass die Kundin aufgrund ihrer langjährigen Treue eine Geldprämie erhalten würde. Dazu benötige er jedoch ihre EC-Karte, um die Prämie gleich auszahlen zu können. Der Mann besuchte die Geschädigte in den Folgentagen noch häufiger. Die Frau händigte ihm mehr ihre EC-Karte und ihre PIN-Nummer aus. Betrüger besuchte sein Opfer gleich mehrfach Als Grund wurden durch den Täter angebliche Probleme bei der Auszahlung vorgeschoben. Insgesamt hat der Täter einen hohen vierstelligen Betrag vom Konto der Geschädigten abgehoben. Die Geschädigte bemerkte die Taten und erstattete bei der Polizei eine Strafanzeige. Polizei schnappt Täter an der Wohnungstür Am Sonntag, 18. Dezember, kam es zu einem erneuten telefonischen Kontakt zwischen der Geschädigten und dem Täter, bei dem ein Treffen für den Folgetag vereinbart wurde. Hierüber benachrichtigte die Geschädigte die Polizei. Am Montag, 19. Dezember, erfolgte im Zuge operativer Maßnahmen durch Kriminalbeamte des Kommissariats 14 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck die Festnahme des Tatverdächtigen an der Wohnanschrift der Geschädigten. Zusammenhang mit ähnlichem Fall in Lübeck? Das Kommissariat 14 überprüft derzeit einen Zusammenhang mit einem weiteren, ähnlich gelagerten Fall aus Lübeck. Die Ermittlungen dazu dauern an. In Absprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Lübeck wurde der Beschuldigte nach Abschluss der kriminalpolizeilichen Maßnahmen entlassen und ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Betruges eingeleitet. Pressemitteilung Polizei

In der Nacht zu Donnerstag, 29. Dezember, registrierte die Polizei in der Gemeinde Ratekau mindestens acht Pkw-Aufbrüche. Der Sachschaden wird bislang auf 2000 Euro beziffert. Die Polizei sucht Zeugen.

Autos in Pansdorf, Ratekau und Techau betroffen

Bisherigen Erkenntnissen zufolge brachen Unbekannte in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag gleich mehrere Fahrzeuge in Pansdorf, Ratekau und Techau auf. In den bekannt gewordenen acht Fällen wurden jeweils die Seitenscheiben eingeschlagen und geringe Bargeldsummen oder Tabak entwendet. Der Wert des Diebesgutes unterliegt bei Weitem dem entstandenen Sachschaden, der sich auf geschätzte 2000 Euro beläuft. Die tatbetroffenen Pkw, bei denen es sich vornehmlich um Volkswagen handelt, waren jeweils auf Privatgrundstücken abgestellt.

Wer hat Verdächtiges beobachtet?

Durch die Polizeistation Ratekau wurden Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des besonders schweren Falls des Diebstahls eingeleitet. Vor diesem Hintergrund werden Zeugen gesucht, die in der Nacht zum 29. Dezember verdächtige Beobachtungen in der Gemeinde Ratekau gemacht haben. Hinweise werden unter der Rufnummer 04504-7088880 oder per E-Mail an Ratekau.PSt@polizei.landsh.de erbeten.

Pressemitteilung Polizeidirektion Lübeck

(Symbolfoto: Archiv)

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