Radfahrerin am Kopf getroffen – Lübecker Polizei sucht Zeugen

Am 12. Januar, kam es auf dem Standstreifen der A1 zwischen Oldenburg Süd und Lensahn zu einer handgreiflichen Auseinandersetzung.

Bereits am Dienstag, 20. Dezember, stürzte eine Radfahrerin in der Geniner Straße in Lübeck, nachdem sie ein Gegenstand am Kopf getroffen hatte. Durch den Aufprall zog sich die 58-jährige Geschädigte nicht unerhebliche Verletzungen zu. Hinweise auf den Unfallverursacher liegen nicht vor. Da ein Zusammenstoß mit einem vorbeifahrenden Fahrzeug nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt die Polizei unter anderem wegen des Verdachts des unerlaubten Entfernens vom Unfallort.

Plötzlicher Schlag gegen die Schläfe

Gegen 7.45 Uhr des 20. Dezember befand sich die Lübeckerin mit ihrem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit. Sie befuhr hierzu den für beide Fahrtrichtungen freigegebenen Radweg der Geniner Straße in Richtung Malmöstraße. Etwa in Höhe der Hausnummer 249 verspürte die Lübeckerin plötzlich einen Schlag gegen die Schläfe und stürzte daraufhin zu Boden. Eine junge Radfahrerin half ihr auf und erkundigte sich, ebenso wie eine Pkw-Fahrerin, nach ihrem Befinden. Ein Unfallverursacher machte jedoch nicht auf sich aufmerksam.

Geschädigte stand offenbar unter Schock

Offensichtlich unter Schock stehend, fuhr die Geschädigte, ohne Polizei oder Rettungsdienst verständigt zu haben, zunächst weiter zu ihrer Arbeitsstelle. Erst dort realisierte sie das Geschehene und verspürte starke Schmerzen, die einer medizinischen Behandlung bedurften. Einige Tage später erstattete die Lübeckerin dann Strafanzeige.

Polizeistation Moisling sucht nach Zeugen

Ob es sich bei dem Gegenstand, den die 58-Jährige zu Fall brachte, um einen Außenspiegel eines vorbeifahrenden Transporters oder Lkw gehandelt haben kann, ist Gegenstand der Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung sowie des unerlaubten Entfernens vom Unfallort. Zur vollständigen Aufklärung des Unfallgeschehens suchen die Beamten der Polizeistation Moisling daher nach Zeugen. Insbesondere werden die etwa 20 Jahre alte Ersthelferin, die auf einem Hollandrad unterwegs war, sowie die Pkw-Fahrerin gebeten, sich unter der Rufnummer 0451-8097030 oder per E-Mail an Moisling.PSt@polizei.landsh.de zu melden.

Pressemitteilung Polizeidirektion Lübeck

(Symbolfoto: Archiv)

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