Schleswig-Holstein: Mehr Geld für sozialen Wohnraum

Sozialer Wohnraum Schleswig-Holstein

Das Land Schleswig-Holstein will mehr Geld für sozialen Wohnraum bereitstellen als bislang. Rund eine Milliarde Euro sollen für Bau und Sanierung von bezahlbarem Wohnraum bis 2026 bereit stehen. Das teilte Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack (CDU) heute mit.

Mehr als eine Milliarde Euro für bezahlbaren Wohnraum

Für die Soziale Wohnraumförderung stehen in Schleswig-Holstein in den kommenden vier Jahren so viele Mittel bereit, wie nie zuvor. Bis 2026 sind für den Bau und die Sanierung von bezahlbarem Wohnraum mehr als eine Milliarde Euro an Fördermitteln verfügbar. Innenministerin Sabine Sütterlin-Waack hat die Pläne dazu nun dem Kabinett vorgestellt.

Gestiegene Baukosten und gestiegene Zinsen

„Die Herausforderungen sind groß. Die deutlich gestiegenen Baukosten und die steigenden Zinsen sind für die Bauwirtschaft in Schleswig-Holstein und im ganzen Bundesgebiet eine riesige Herausforderung. Wir wollen deshalb die Bedingungen für die Soziale Wohnraumförderung als Landesregierung deutlich verbessern“, erklärt die Innenministerin.

Planungssicherheit für Firmen in Schleswig-Holstein

So sei durch die Landesregierung beispielsweise eine weitere Anhebung des neben dem Förderdarlehen ausgegebenen Zuschusses auf bis zu 1.500 Euro pro Quadratmeter angedacht. 2017 war dieser Förderanteil noch deutlich geringer und lag bei 250 Euro. Damit will die Landesregierung Planungssicherheit für die Unternehmen im Land schaffen.

Auch Sanierung von Wohnungen geplant

Neben der Neubauförderung soll nach den Plänen des Innenministeriums in der nächsten Förderperiode ein weiterer Schwerpunkt auf die Bestandsförderung gelegt werden. Der Erwerb von Zweckbindungen im Bestand sei bereits heute möglich. Künftig solle besonders ein Fokus auf die Verlängerung von auslaufenden Zweckbindungen gelegt werden. Außerdem angedacht: Bessere Angebote für die Sanierung und Modernisierung von Wohnungen.

„Soziale Wohnraumförderung Erfolgsgeschichte in Schleswig-Holstein“

Die konkrete Ausgestaltung der Sozialen Wohnraumförderung wird in den kommenden Monaten mit den Kommunalen Landesverbänden und den wohnungswirtschaftlichen Verbänden abgestimmt. „Ich bin überzeugt davon, dass wir mit den vorgesehenen wichtigen und deutlichen Verbesserungen dafür sorgen, dass die Soziale Wohnraumförderung eine Erfolgsgeschichte in Schleswig-Holstein bleibt.“ Pressemitteilung / Oliver Pries

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