Eutin: Schilderverkauf kommt Projekten der „Gröön Lüüd“ zugute

Es ist nicht zu übersehen: Die touristische Beschilderung in Eutin wurde von Grund auf erneuert. Die alten Hinweisschilder hat man aber nicht einfach entsorgt, sondern sie haben zum Großteil ein neues Zuhause gefunden: An zwei Terminen im Sommer haben die Mitarbeiter der Eutin Tourismus GmbH über 100 Schilder, die auf Highlights wie das Schloss, den Tischbeingarten oder den Markt hinwiesen, gegen eine Spende von mindestens fünf Euro pro Stück an interessierte Bürger verkauft.

673 Euro sind zusammengekommen

„Das Geld aus diesem Restpostenverkauf soll etwas Gutes bewirken und ein Projekt fördern, das uns allen zugute kommt“, sagt Tourismuschef Michael Keller. Deshalb überreiche er dem Verein „Gröön Lüüd e.V.“ am Dienstag einen symbolischen Scheck in Höhe von 673 Euro. Die Ehrenamtler unterstützen bei der Pflege des Seeparks und setzen dort auch die eine oder andere Idee um.

Geplant sind Rundbank und Stromkasten-Verschönerung

Der Vereinsvorsitzende Hinnerk Tietjen nannte zwei Vorhaben, für die die Summe nun mit eingesetzt werden soll: Die Gröön Lüüd lassen über die Dannauer Werkstatt WALK eine Rundbank bauen, die zur nächsten Saison um eine Birke an der großen Wiese montiert werden soll. „Außerdem beschäftigt uns schon länger, wie wir die grauen Stromkästen verschönern können. Wir haben den Bordesholmer Künstler Harald Boigs dafür gewonnen, diese mit zum Standort passenden Motiven zu verzieren“, berichtete Tietjen. Diese Aktion soll im Frühjahr über die Bühne gehen.

Neue Schilder sind für alle leichter zu lesen

Mittlerweile hat die neue touristische Ausschilderung, im Stil des neuen Markenerscheinungsbildes der Stadt, ihre erste Hochsaison hinter sich. Das Besondere an der neuen Beschilderung? Der sogenannte Mediopunkt hilft Lesenden komplexe Wortstrukturen leichter zu erfassen und trägt zur Barrierefreiheit, zum Beispiel für Menschen mit Lernschwierigkeiten, bei.

Volker Graap

Michael Keller (links) übergab den symbolischen Scheck an die Vertreter des Eutiner Vereins „Gröön Lüüd e.V.“. (Foto: Graap)

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