Das Innovationskontor.Lübeck startet in die Zukunft

Das Projekt "Innovationskontor.Lübeck" wird mit 5 Millionen Euro vom Bund gefördert. Bei dem Projekt geht es zum Beispiel um Stadtplanung.

Der Zuwendungsbescheid für Bundesförderung „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ ist da

Es geht los! Die Hansestadt Lübeck hatte sich im letzten Jahr mit dem Projekt Innovationskontor.Lübeck für die Förderung durch das Bundesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ qualifiziert und hat nun den offiziellen Förderbescheid über 5 Millionen Euro vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung erhalten. Der kommunale Eigenanteil im Rahmen dieses Bundesprogramms beträgt für die Hansestadt Lübeck 10 Prozent der förderfähigen Gesamtausgaben.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit dem Innovationskontor.Lübeck in die Zukunft starten können und damit die Innovationskraft der Lübecker Innenstadt in den kommenden Jahren stärken und neue Impulse setzen können,“ erklärt Lübecks Bürgermeister Jan Lindenau. „Wir werden nun den dringend erforderlichen Wandlungsprozess einleiten und gezielt steuern, um die Innenstadt als wirtschaftliches, politisches und kulturelles Zentrum sowie als attraktiven Wohn- und Erlebnisraum positiv weiterzuentwickeln.“

Vorbereitungen zur Durchführung des Tourismuskonzepts 2030

Stadtplanung, Gebäudemanagement, Wirtschaftsförderung und das Tourismus- und Stadtmarketing der Hansestadt Lübeck haben im Rahmen der Projektentwicklung Innovationskontor.Lübeck zusammengefunden und wollen die Zukunft der Innenstadt gemeinsam gestalten, die grundsätzlich im Rahmenplan Innenstadt inklusive Mobilitätskonzept sowie dem Tourismusentwicklungskonzept 2030 gezeichnet ist. Jetzt gilt es ins konkrete Tun zu kommen und spürbare Impulse in der Innenstadt umzusetzen, die den erforderlichen Strukturwandel in den Fokus nehmen. Dabei sind es insbesondere die gewerblichen Nutzungsstrukturen sowie Leerstände in den zentralen Lagen – vom kleinen Gewerbestandort bis hin zum Kaufhaus – sowie die öffentlichen Räume, denen eine besondere Bedeutung zukommt und im Fokus stehen. Denn der Wandel der Innenstädte ist in vollem Gange und dabei gehen zukunftsfähige Nutzungen weit über den klassischen Einzelhandel hinaus. Es bedarf neuer Sichtweisen und erlebbarer Innovationen, die als Leuchttürme wahrnehmbar sind und weitere Nachfolgeprojekte initiieren.

In der Umsetzung unterteilt sich das Projekt Innovationskontor.Lübeck in die vier Teilprojekte Impuls.Raum zur Leerstandsinszenierung und -überbrückung sowie Steigerung der Wertschöpfung in einer lebendigen Innenstadt, „Wandel erleben“ zur Inszenierung des öffentlichen Raums, Konzeption und Aufbau des „Innovationszentrums: Haus B Karstadt“ und die „Steuerung des Wandels“ als begleitendes Prozess- und Projektmanagement. Erster sichtbarer Vorbote des Innovationskontor.Lübeck war der Kulturgarten auf dem Koberg, der vom 30. Juni bis zum 2. Oktober 2022 zum Besuch und Verweilen im Herzen der Stadt einlud. Mit einem Labyrinth aus 180 bienenfreundlich bepflanzten Hochbeeten kombiniert mit hoher Aufenthaltsqualität für die Besucher und Hörerlebnissen per QR Code hatte die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) drei Monate lang für einen beliebten Treffpunkt auf dem Koberg gesorgt und eine blühende Kulisse für Liveauftritte der Veranstaltungsreihe POPUP in Lübeck geschaffen.

Chancen für interessierte Eigentümer

Ein erster Schritt nach dem offiziellen Förderbescheid wird im Rahmen des Teilprojekts „Steuerung des Wandels“ die Erarbeitung einer umsetzungsorientierten Innovationsstrategie sein, die alle Teilprojekte und Entwicklungsplanungen auf Basis des Rahmenplanes Innenstadt und TEK 2030 zusammenführt. Darüber hinaus gilt es, eine Marken- und Marketingstrategie zu entwickeln, die ein kommunikatives Dach für das Gesamtprojekt bildet. Weitere konkrete Schritte sind im Teilprojekt IMPULS.RAUM geplant, in dessen Mittelpunkt die Zwischen- und Nachnutzung von Leerständen in Erdgeschosslagen steht, die zur Attraktivierung des Einzelhandels- und Gewerbestandortes auf der Altstadtinsel beitragen sollen. Interessierte Eigentümer und potentielle Nutzer können gerne Kontakt zur Wirtschaftsförderung Lübeck aufnehmen: Stefan Krappa, Tel. (0451) 70 65 53 62 oder per E-Mail krappa@luebeck.org

Ziel des Projektes ist die Stärkung der lokalen Ökonomie und die Förderung des gesellschaftlichen Lebens in der Lübecker Innenstadt.

https://www.luebeck.de/innovationskontor

Pressemitteilung Hansestadt Lübeck

Foto: LTM/Olaf Malzahn

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