Hospiz- und Palliativwoche in Lübeck

Start mit Gottesdienst in St. Marien

Mit einem Gottesdienst in St. Marien wird am Sonnabend, 8. Oktober, um 18 Uhr die 9. Hospiz- und Palliativwoche in Lübeck eröffnet. Das Thema der Veranstaltung: „Zwischen den Zeilen reden und mit dem Herzen hören“. Es passt zum Motto der diesjährigen Aktionswoche „Sprache – Ausdruck – Kommunikation in der palliativen und hospizlichen Versorgung“.

Schauspieldirektor als Schirmherr

Und so soll es in dem Auftaktgottesdienst in St. Marien auch um verbale und nonverbale Kommunikation mit Sterbenden gehen. Die Verständigung wird dabei aus verschiedenen Blickwinkeln der praktischen Hospiz- und Palliativarbeit skizziert. Schirmherr Malte C. Lachmann, Schauspieldirektor des Theaters Lübeck, spricht ein Grußwort, zudem gibt es Harfen- und Orgelmusik.

Programm bis zum 23. Oktober

Pastorin Mareike Hansen, zuständige Seelsorgerin für das Hospiz Rickers-Kock-Haus, lobt: „Dieser Gottesdienst entsteht nur durch das Engagement vieler Menschen.“ Ein Teil der Kollekte geht an das Johannes-Hospiz in Münster, das im Oktober einen Hilfstransport zu seinem ukrainischen Partnerhospiz in Iwano-Frankiwsk durchführen wird. Mit dem Geld aus der Kollekte wird der Transport direkt unterstützt.

27 Veranstaltungen in und um Lübeck

Für die Hospiz- und Palliativwoche, die vom 8. bis zum 23. Oktober läuft, haben das Palliativnetz Travebogen und seine Partner ein vielseitiges Programm mit 27 Veranstaltungen in Lübeck, Bad Oldesloe und Kaltenkirchen zusammengestellt. Hintergrund der Aktionswochen: Krankheit und Tod sollen als Teile des Lebens enttabuisiert werden.
Das gesamte Programm gibt es unter www.palliativwoche.de.

Bildunterschrift: Thomas Schell (Geschäftsführer Palliativnetz Travebogen), Malte C. Lachmann (Schauspieldirektor Theater Lübeck) und Pastorin Mareike Hansen (Trauer- und Hospizseelsorgerin im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg) freuen sich auf den Auftaktgottesdienst in St. Marien.

Text und Foto: Palliativnetz Travebogen

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