Umfrage unter Lübecks Schülerinnen und Schülern

Stadtschüler*innenparlament Lübeck Umfrage

Lübecks Schülerinnen und Schüler sehen Verbesserungsbedarf in ihrem Schulalltag und in den Themen, die im Unterricht behandelt werden. Das ergab eine Umfrage des Stadtschüler*innenparlaments unter 1000 Schülern an zwölf weiterführenden Schulen in Lübeck.

Parlament vertritt alle Schüler in Lübeck

Das Stadtschüler*innenparlament ist die Vertretung aller Schüler in Lübeck. Jede Schule stellt Delegierte ab. Der Ausschuss trifft sich regelmäßig und berät sich zu allen Themen, die junge Menschen in der Hansestadt interessieren. In einer Umfrage hat das Stadtschülerparlament nun 1000 Schüler zu den Schul- und Lernbedingungen befragt. Die Ergebnisse stellte das Parlament nun vor.

Verbesserungen an den Schulen und am Unterricht gefordert

An der Spitze der Wünsche der Schüler liegen offenbar schulstrukturelle Verbesserungen. So wünschen sich Lübecker unter anderem kleinere Klassen, weniger Leistungsdruck, weniger Lehrerwechsel, mehr Kommunikation zwischen Lehrkräften und Schülern und mehr Abwechslung im Unterricht.

Es fehlen soziale Themen im Unterricht

Fast alle Schüler gaben an, dass ihnen aktuelle Themen im Unterricht fehlen würden. Das betrifft offenbar vor allem soziale und gesellschaftliche Themen wie LGBTQ+, Rassismus, Sexismus und Medienkompetenz. „Es muss nicht gleich ein neues Fach sein“, erklärt Louisa van Wees, Sprecherin des Stadtschülerparlaments. Häufig reichten auch Projekttage.

Schüler wollen nun an das Land herantreten

Die Umfrage beinhaltete sieben offene und 16 Multiple-Choice-Fragen. Sie lief von Januar bis Juni an zwölf Lübecker Schulen. Schüler konnten Fragen analog oder auch online beantworten. Mit den Ergebnissen will das Parlament nun auch die Landespolitik in Schleswig-Holstein konfrontieren.

Das Stadtschüler*innenparlament ist im Internet zu finden auf www.ssp-hl.deOliver Pries

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