Lübeck – St. Jürgen: Mann mit Machete angegriffen

Am späten Donnerstagnachmittag, 18. August, kam es zu einem Streit zwischen zwei Männern. Dabei griff einer der anderen mit einer Machete an.

Mann wird mit Machete im Gesicht verletzt

Am späten Donnerstagnachmittag, 18. August, kam es in einer Lübecker Wohnung zu einem Streit zwischen zwei Männern. In der Folge griff einer der Beiden den Anderen mit einer Machete an und verletzte diesen im Gesicht. Der Geschädigte konnte aus dem Haus fliehen und später in ein Krankenhaus gebracht werden.

Gegen 16.30 Uhr begab sich ein 44-jähriger Lübecker an die Wohnanschrift einer 57-jährigen Lübeckerin aus St. Jürgen. Dort vermutete der Mann den 53-jährigen Lebensgefährten der Wohnungsnehmerin. Dieser sollte noch ein Handy des jungen Mannes besitzen, welches er zur Herausgabe forderte. Im Zuge dessen entwickelte sich ein lautstarkes Streitgespräch.

Passanten alarmierten die Polizei

Der Streit verlagerte sich in das Treppenhaus des Wohnhauses, wo der 44-Jährige plötzlich eine zuvor am Bein getragene Machete zog und mit der flachen Seite in das Gesicht des 53-Jährigen schlug. Außerdem verpasste der Tatverdächtige ihm einige Kopfstöße. Der verletzte Mann konnte sich aus den Angriffen herauswinden und fliehen. Er begab sich auf eine Parkbank vor einem nahegelegenen Bootsverleih. Dort wurden Passanten auf den Verletzten aufmerksam und informierten die Polizei.

Die war bereits zuvor wegen des lauten Streits alarmiert worden und befand sich gerade im Gespräch mit dem Tatverdächtigen und der 57-jährigen Lübeckerin. Eine Streifenwagenbesatzung suchte den Verletzten auf und rief einen Rettungswagen. Dieser brachte den stark alkoholisierten Mann (3,07 Promille) mit schweren Verletzungen in ein Lübecker Krankenhaus.

Der 44-jährige Tatverdächtige stand unter dem Einfluss von verschiedenen Betäubungsmitteln. Er wurde vorläufig festgenommen. Zudem musste er eine Blutprobe abgeben. Die Machete wurde als Beweismittel sichergestellt. Nach Durchführung von polizeilichen Maßnahmen wurde der Tatverdächtige aus Mangel an Haftgründen auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Lübeck wieder entlassen. Gegen ihn wird nun wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt.

Foto: Holger Kröger

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.