Travemünde: Strandbesucher verhalten sich vorbildlich bei Rettungsaktion

Aus dem Vorfall von vor 14 Tagen haben die Badegäste gelernt. Sie versperrten mittels Hilfsgegenständen die Sicht auf das Geschehen.

Badeunfall in Travemünde

Am Donnerstag, 4. August, kam es zu einem erneuten Badeunfall am Travemünder Strand nahe eines Steges auf Höhe des Casinos. Dank glücklicher Umstände konnte einer männlichen Person schnell geholfen werden. Aus dem Vorfall von vor 14 Tagen haben die Badegäste gelernt. Sie versperrten mittels Hilfsgegenständen die Sicht auf das Geschehen und hielten ausreichend Abstand sowie Kinder fern.

Aber der Reihe nach: Gegen 14.20 Uhr meldete eine Mutter ihren Jungen als vermisst, nachdem dieser nach einem Sprung vom Steg nicht wieder aufgetaucht sein sollte. DLRG, die Seenotretter (DGzRS), die Wasserschutz- und die Schutzpolizei sowie der Rettungsdienst wurden alarmiert. Auch ein Rettungshubschrauber war bei der Suche im Einsatz. Etwa eine halbe Stunde später konnte Entwarnung geben werden, der Junge konnte an Land und wohlauf gefunden werden.

Rettungsmaßnahmen verliefen erfolgeich

Plötzlich entdeckten Badegäste eine vermeintlich leblose Person auf dem Wasser treibend. Sie brachten den Mann an Land und informierten die Rettungskräfte. Weil diese unter anderem mit einem Notarzt und entsprechender Ausrüstung noch vor Ort waren, konnte schnell mit Reanimationsmaßnahmen begonnen und der Mann erfolgreich wiederbelebt werden. Er kam in ein Lübecker Krankenhaus, wo er sich bereits erholt hat. Bei dem Verunglückten handelt es sich um einen 24-jährigen Mann aus Travemünde.

Vorbildlich handelten diesmal die anwesenden Badegäste. Sie brachten Sonnenschirme und Strandtücher, bauten so eine große Sichtbarriere. Andere Gäste hielten ausreichend Abstand zum Geschehen und hielten ihre Kinder fern. Offensichtlich lernten Sie aus dem Fall, der sich vor zwei Wochen ereignete und leider unglücklich endete. (Der Wochenspiegel berichtete)

Pressemitteilung Polizei

Foto: Pixabay

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