Wisser-Schule in Eutin: Baustart für 5,2 Millionen Euro teure Interimsschule

Wer hätte gedacht, dass jetzt alles so schnell geht: Noch ist über das eingereichte Bürgerbegehren für einen Alternativstandort für die Wilhelm-Wisser-Schule in Eutin keine endgültige Entscheidung getroffen worden, da werden bereits Tatsachen geschaffen. Wie die Stadt Eutin mitteilt, beginnen am Dienstag, 26. Juli, die Arbeiten für den Bau einer Interimsschule auf dem Festplatz an der Kerntangente. Deshalb sind von nun an alle Bürger angehalten, jegliche Fahrzeuge nicht mehr auf dem Festplatzgelände abzustellen.

Ausbau des Schulstandortes in der Elisabethstraße

Der Bau des Provisoriums und die „Auslagerung“ der Schüler ist notwendig, um die Gemeinschaftsschule am bisherigen Standort in der Elisabethstraße umbauen und erweitern zu können. Das ist die aktuelle Beschlusslage der Kommunalpolitik, gegen die jedoch die Bürgerinitiative „Mehr Raum für Entwicklung“ einen Bürgerentscheid durchsetzen möchte. Geplant ist aktuell, nach Abbruch von Sporthalle, Pavillon und Seitenflügel einen Ersatzneubau zu errichten und das denkmalgeschützte Hauptgebäude zu erhalten, barrierefrei anzubinden und zu sanieren.

Provisorium soll Anfang 2023 Betrieb aufnehmen

Bis zum Jahresende soll die 5,2 Millionen Euro teure Interimsschule auf dem Festplatz komplett stehen. Dort können dann in 16 Klassen mit jeweils 25 Schülern bis zu 400 Kinder und Jugendliche unterrichtet werden. Das Provisorium soll seinen Betrieb Anfang 2023 aufnehmen und den Wisser-Schülern rund zweieinhalb Jahre als neue Bleibe dienen. Die Raumstruktur der Interimsschule wird in der Bauausschusssitzung am Mittwoch, 24. August, um 18 Uhr in den Torhäusern vorgestellt.

Volker Graap

Auf dem Festplatz an der Kerntangente entsteht in Kürze die Interimsschule, die dann Anfang 2023 in Betrieb gehen soll. (Foto: LN-Archiv)

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