Lübeck: Busfahren wird billiger, Preisstufe 3 entfällt

Busfahren Lübeck billiger

Busfahren in Lübeck wird billiger – jedenfalls für bestimmte Fahrgäste. Denn ab dem 1. August fällt die Preisstufe 3 weg. Sie galt bislang für Fahrten nach und aus den Stadtteilen Travemünde, Kücknitz, Schlutup oder auch Moisling.

Travemünde, Kücknitz und Moisling billiger zu erreichen

Wer in die Lübecker Stadtteile Travemünde, Kücknitz, Schlutup, Buntekuh oder Moisling will oder daher kommt, zahlt künftig weniger für eine Busfahrkarte. Denn zum 1. August fällt im Stadtverkehr Lübeck die Preisstufe 3 weg. Sie galt vorher für diese Stadtteile. Einzelkarten verbilligen sich auf den entsprechenden Fahrten dann um 50 Cent, teilt die Hansestadt Lübeck mit. Die Monatskarte wird dann sogar fast 14 Euro günstiger. 

Lübeck: Alle zahlen den gleichen Preis fürs Busfahren

„Mit diesem Schritt machen wir Busfahren in Lübeck preiswerter und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrswende. Alle Menschen in den Stadtteilen zahlen ab sofort den gleichen Preis. Die Preissenkung kommt zum richtigen Zeitpunkt, da viele Menschen durch Preissteigerungen in anderen Bereichen zusätzlich belastet werden“, so Bürgermeister Jan Lindenau. Wer also beispielsweise von Moisling nach Travemünde fahren möchte, zahlt ab August nur noch die Preisstufe 2.

Jobticket: Zuschuss vom Arbeitgeber

Noch relativ unbekannt ist in Lübeck das sogenannte Jobticket. Unternehmen können für ihre Arbeitnehmer günstige Monatskarten erwerben, die von NAH.SH und vom Unternehmen bezuschusst werden. Im günstigsten Fall kostet die Monatskarte für Busfahrten in Lübeck den Arbeitnehmer nur 3,33 Euro. 

Arbeitgeber sollen Beitrag zum Klimaschutz leisten

„Billiger geht Busfahren kaum noch! Die Arbeitgeber sind aufgefordert, ihren Beschäftigten den Zugang zum Jobticket zu ermöglichen und damit auch einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Die Hansestadt Lübeck als Arbeitgeberin geht hier mit gutem Beispiel voran“, wirbt Bürgermeister Jan Lindenau.

Stockelsdorf & Bad Schwartau: Busfahrkarten bleiben gleich teuer

Bürger aus den Umlandgemeinden Stockelsdorf, Bad Schwartau oder Sereetz profitieren von dem Wegfall der Preisstufe 3 übrigens erst einmal nicht. Für sie gilt die Preisstufe 3 weiterhin. Die Umlandgemeinden seien an einer finanziellen Beteiligung nicht interessiert gewesen, so die Hansestadt Lübeck in einer Pressemitteilung. Bausenatorin Joanna Hagen ist jedoch zuversichtlich, dieses Problem noch zu lösen. „Die Tür für die Umlandgemeinden ist nicht zu. Wir hoffen, dass sie sich der Preisabsenkung noch anschließen werden. Wir müssen Mobilität überregional denken und nicht in Stadtgrenzen.“

Mehr Informationen zum Busfahren in Lübeck

Weitergehende Informationen zum neuen Tarifangebot sind zu finden unter www.sv-luebeck.de und zum Job-Ticket unter www.nah.sh. Oliver Pries / Pressemitteilung Hansestadt Lübeck

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