Ein Viertel hat Gesundheitsprobleme: Sonder-Hotline zum Thema Hitze

Das aktuelle Wetter mit anhaltender Hitze macht 70 Prozent der Deutschen große Sorgen. Nach einer aktuellen Forsa-Befragung im Auftrag der DAK-Gesundheit hatte jeder und jede Vierte bereits gesundheitliche Probleme. Vor allem Frauen leiden unter den hohen Temperaturen.

Am Freitag ist die Telefon-Hotline geschaltet

Deshalb schaltet die DAK-Gesundheit in Eutin am kommenden Freitag, 22. Juli, eine Sonder-Hotline Hitze. Medizinerinnen und Mediziner bieten von 8 und 20 Uhr eine telefonische Beratung zu gesundheitlichen Beschwerden durch das Extremwetter. Dieses spezielle Serviceangebot unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 können Kunden aller Krankenkassen nutzen.

 Gefährlich für Ältere und Vorerkrankte

Die Sorgen der Bevölkerung sind durchaus begründet: „Vor allem für Menschen mit Vorerkrankungen und für ältere sind Hitzewellen sehr belastend und gesundheitlich gefährlich“, sagt Nils Junker von der DAK-Gesundheit in Eutin. Die Beschwerden sind laut DAK-Umfrage sehr unterschiedlich: 74 Prozent der Betroffenen leiden unter Abgeschlagenheit und Müdigkeit, viele schlafen schlecht, haben Kreislaufprobleme oder Kopfschmerzen. Ein kleiner Teil von fünf Prozent klagt über Bewusstseinsstörungen oder ist verwirrt. Bei jüngeren Menschen herrscht auch eine gewisse Unsicherheit im Umgang mit Hitze: Ein Viertel der 18- bis 29-Jährigen weiß nicht genau, wie man sich idealerweise verhält, um gesundheitlichen Folgen vorzubeugen.

Medizinische Ratschläge für Jung und Alt

Um aufzuklären, schaltet die DAK-Gesundheit nun am 22. Juli von 8 bis 20 Uhr die Sonder-Hotline Hitze. Unter der kostenlosen Rufnummer 0800 1111 841 bekommen auch Menschen mit chronischen Erkrankungen wertvolle Informationen, denn sie haben bei Hitze oft starke zusätzliche Gesundheitsbeschwerden. Eltern von Kleinkindern erhalten ebenso medizinische Ratschläge wie Beschäftigte, die an ihrem Arbeitsplatz unter den hohen Temperaturen leiden. Es wird auch besprochen, wann es besser ist, eine Ärztin oder einen Arzt aufzusuchen.

Pressemitteilung DAK Gesundheit

(Symbolfoto: Archiv)

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