Test in Timmendorfer Strand: Das Warnsystem für den richtigen UV-Schutz

UV-Strahlung ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Hautkrebs. Für menschliche Sinne nicht wahrnehmbar wird ihre Intensität und der richtige Sonnenschutz vor ihr schnell unterschätzt. Im Zuge des Klimawandels nimmt diese Gefahr voraussichtlich noch zu. Gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention und weiteren Partnern will die Deutsche Krebshilfe deshalb ein einfaches UV-Warnsystem für Strandgäste etablieren, das sofort ins Auge sticht. Getestet wird es nun in Timmendorfer Strand am Niendorfer Balkon.

Vorstellung an der Seebrücke in Niendorf

Das gemeinsame Projekt gegen Hautkrebs nennt sich „Watch out at the Beach“ und wird am Donnerstag, 21. Juli, von 10.30 bis 14 Uhr auf dem Seebrückenvorplatz in Niendorf öffentlich vorgestellt. Denn gerade zwischen Badespaß und Sommerbrise unterschätzen viele Menschen schnell die krebserregende Wirkung der UV-Strahlung der Sonne. „Fakt ist, dass jeder noch so kleine Sonnenbrand das Risiko für Hautkrebs – der häufigsten Tumorart in Deutschland – erhöht“, mahnt Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe.

UV-Index zeigt an, wie man sich zu schützen hat

Daher haben sich fünf Organisationen und Institutionen zusammengetan und haben ein Warnsystem entwickelt, das Strandgästen dabei hilft, die Stärke der UV-Strahlung besser einzuschätzen und sich richtig zu schützen. Der UV-Index auf einem Infoschild zeigt an, wie man sich bei welcher Strahlungsintensität schützen muss. Dazu wird der QR-Code auf dem Infoschild mit dem Smartphone gescannt.

Info- und Aktionsstände für Kinder und Erwachsene

Unterstützt wird die Kampagne unter anderem von der Timmendorfer Strand Niendorf Tourismus (TSNT) GmbH und der DLRG. Am Donnerstag gibt es Info- und Aktionsstände für Kinder und Erwachsene, die zum Beispiel zu einem Sonnenbrillen-Ckeck, zum Kinder-Glücksraddrehen und zu einer Verslosung von Konzerttickets für die Reihe „Stars am Strand“ einladen.

Pressemitteilung TSNT GmbH

Am Infomobil des Bundesamtes für Strahlenschutz gibt es am Donnerstag, 21. Juli, viel Informatives zu entdecken. (Foto: bfs)

Der UV-Index zeigt an, wie man sich bei welcher Strahlungsintensität schützen muss. Dazu wird der QR-Code auf dem Infoschild mit dem Smartphone gescannt. (Foto: hfr)
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