FDP Eutin unterstützt Elfi-Jacqueline Meyer als Bürgermeisterkandidatin

Sie ist die erste Frau im Feld der Bewerber für die Bürgermeisterwahl am 23. Oktober in Eutin: Elfi-Jacqueline Meyer, Besitzerin des Reiterhofes Fissau und seit 2015 Dorfvorsteherin vor Ort. Der FDP-Ortsverband Eutin hat sich in einer Mitgliederversammlung am 12. Juli einstimmig für die Unterstützung der 57-Jährigen ausgesprochen. „Mit Frau Meyer begleiten wir eine bekannte und politisch erfahrene Kandidatin für das Bürgermeisteramt“, erklären die Parteivorsitzenden Margret Möller und Marius Winkler.

Ausbildung im „Intermar“, selbstständig mit Reiterhof

Elfi-Jacqueline Meyer hat einen vielseitigen Werdegang: Ihre Fachhochschulreife legte sie 1983 mit Schwerpunkt Rechnungswesen und Organisation ab. Anschließend absolvierte sie ihre kaufmännische Ausbildung im Malenter „Intermar“-Hotel. Mit 22 Jahren arbeitete sie als verantwortliche Mitarbeiterin bei der Reederei TT-Line. „Durch diese Tätigkeit und durch ihre spätere Selbstständigkeit hat sie intensive Einblicke in Personalplanung, wirtschaftliche Entscheidungen und verwaltungstechnische Aufgaben“, betonen die FDP-Chefs. Mit dem Gestüt Immental in Fissau begann im Alter von 24 Jahren die Selbstständigkeit der heutigen Pferdewirtschaftsmeisterin. Auf dem Gestüt bietet Meyer allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen ein erholsames Ausflugsziel. Dadurch ist sie mit allen Generationen vertraut.

Seit 20 Jahren vor Ort politisch engagiert

Elfi-Jacqueline Meyer blickt auf mehr als 20 Jahre politisches Engagement in ihrer Heimatstadt zurück. Sie sammelte bereits ab dem Jahr 1998 aktiv politische Erfahrungen zunächst bei der Freien Wählergemeinschaft Eutin, 2002 wechselte sie zur FDP. Als Mitglied des Bauausschusses von 2008 bis 2018 setzte sie sich aktiv für die Belange der Bürger ein.

„Menschlich. Kompetent. Jackie.“

„Es ist bei politischen Entscheidungen immer wichtig, wirtschaftlich notwendige Beschlüsse mit der Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger zu kombinieren, um ein gesundes Gleichgewicht herzustellen“, sagt Elfi-Jacqueline Meyer. Sie setzt auf einen persönlichen Wahlkampf: „Menschlich. Kompetent. Jackie.“ lautet das Motto, unter dem die einzige weibliche Kandidatin für den Chefsessel im Eutiner Rathaus in die Wahl zieht und mit dem sie sich gegen ihre bisher sechs Konkurrenten durchsetzen will.

Termin steht: Bürgermeisterwahl am 23. Oktober

Übrigens hat der Gemeindewahlausschuss den Termin für die Eutiner Bürgermeisterwahl jetzt konkret festgelegt: Der Urnengang findet am Sonntag, 23. Oktober statt, dem letzten Ferienwochenende der Herbstferien. Eine mögliche Stichwahl ist für den 13. November terminiert. Die Frist für die Einreichung von Wahlvorschlägen endet am Montag, 29. August, um 18 Uhr. Eine Ernennung des Gewählten kann somit in der Stadtvertretung im Dezember erfolgen. Damit ist ein Amtsantritt zum 1. Januar 2023 gewährleistet.

Vordrucke für das Wahlvorschlagsverfahren

Die amtlichen Vordrucke für das Wahlvorschlagsverfahren werden von der Stadt Eutin, Fachdienst Sicherheit und Ordnung, Albert-Mahlstedt-Straße 13, 23701 Eutin kostenfrei auf Anforderung zur Verfügung gestellt. Wählbar ist, wer die Wählbarkeit zum Deutschen Bundestag besitzt. Wählbar ist auch, wer die Staatsangehörigkeit eines übrigen Mitgliedstaates der Europäischen Union besitzt und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet hat. Außerdem müssen pro Einzelkandidat 135 Unterschriften von Unterstützern vorgelegt werden. Diese werden vom Bürgerbüro geprüft. Bewerber, die von Parteien oder Wählergruppen unterstützt werden, müssen keine Unterschriften sammeln.

Jetzt sind es insgesamt schon sieben Kandidaten

Vor Elfi-Jacqueline Meyer haben schon sechs Bewerber ihre Kandidatur angekündigt und ihren Hut öffentlich in den Ring geworfen. Dabei handelt es sich um den Gastwirt und Unternehmer Christoph Müller aus Eutin (70, parteilos), den Journalisten Sven Radestock aus Neumünster (52, Bündnis 90/Die Grünen), den Eutiner Polizeihauptkommissar Sascha Clasen (50, CDU), den Eutiner Diplom-Soziologen Peter Hausberg (62, parteilos), den Kirchenkreis-Flüchtlingsbeauftragten Daniel Hettwich aus Eutin (57, parteilos) und den selbstständigen Finanzberater Olaf Bentke (47, Freie Wähler) aus Eutin.

Volker Graap

Elfi-Jacqueline Meyer wie sie die Eutiner kennen: Seit vielen Jahren leitet sie die Geschicke des Reiterhofes Fissau, das Gestüt Immental. (Foto: Graap/Archiv)

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