Lübeck: 29-Jähriger mit Messer überfallen und ausgeraubt

Lübeck Überfall Messer

Am frühen Sonntagmorgen, 10. Juli, ist es im Lübecker Stadtteil St. Lorenz Süd zu einem Raubüberfall gekommen. Ein 29-jähriger Mann erlitt dabei Verletzungen, Lebensgefahr bestand jedoch nicht. Der Täter raubte Bargeld und entkam zunächst unerkannt. Die Polizei konnte zwar einen Tatverdächtigen ermitteln und festnehmen, der Tatverdachter aber erhärtete sich nicht. 

Lachswehrallee: Nachbar meldet Überfall

Gegen 2.30 Uhr meldete sich ein 29-Jähriger aus Lübeck bei einer Nachbarin eines Mehrfamilienhauses in der Lachswehrallee. Er teilt ihr mit, dass ihn jemand überfallen und mit dem Messer auf ihn eingestochen hätte. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen hatte sich das spätere Opfer zunächst mit mehreren Personen im Bereich des Holstentores getroffen. Seinen Angaben zufolge habe eine der Personen, ein 23-Jähriger Lübecker, ihn später nach Hause begleitet.

Opfer erleidet Stichverletzungen

Dort angekommen, hätte ihn der 23-Jährige plötzlich mit einem Messer angegriffen und verletzt . Der Tatverdächtige habe im weiteren Verlauf ein Behältnis erlangt, in dem sich mehrere hundert Euro befanden. Anschließend sei er aus der Wohnung des 29-Jährigen geflüchtet. Bei dem 29-jährigen Opfer, das anschließend in ein Lübecker Krankenhaus kam, stellten die Ärzte Stichverletzungen fest im Bereich des Kopfes und des Rückens. Aufgrund der Tiefe der Schnitte waren diese jedoch nicht lebensbedrohlich. Die eingeleitete Fahndung nach dem Tatverdächtigen, an der sich mehrere Streifenwagen beteiligten, verlief zunächst ergebnislos. Bei der Absuche des Tatortes wurde jedoch das mutmaßliche Tatmittel aufgefunden. Im Lauf des Montagmorgens wurde der 23-jährige Beschuldigte an seiner Wohnanschrift angetroffen und im Anschluss wurden mehrere kriminalpolizeiliche Maßnahmen durchgeführt, u.a. eine Wohnungsdurchsuchung.

Verdacht gegen 23-Jährigen erhärtet sich nicht

Der Verdacht gegen den Mann konnte jedoch zunächst nicht zu einem dringen Tatverdacht, der Voraussetzung für die Beantragung eines Untersuchungshaftbefehls gewesen wäre, erhärtet werden. Der 23-jährige Lübecker wurde daher auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nach Beendigung der ersten kriminalpolizeilichen Maßnahmen erst einmal wieder auf freien Fuß gesetzt.

Ermittlungen laufen

Die genauen Hintergründe und der genaue Ablauf der Tat sind Bestandteil der laufenden Ermittlungen des Kommissariats 13 der BKI Lübeck wegen des Verdachts des schweren Raubes und der gefährlichen Körperverletzung. Pressemitteilung Polizei Lübeck

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