Aussichtsplattform über Eutin: Der Wasserturm ist wieder geöffnet

Der über 100 Jahre alte historische Wasserturm an der Ecke Bismarckstraße/Wilhelmstraße ist Eutins höchstgelegenes Industriedenkmal und bietet Besuchern einen Rundblick über ganz Eutin und den Naturpark Holsteinische Schweiz. Seit wenigen Wochen kann man die 156 Stufen – 53 davon führen mittig durch den Tank – jetzt wieder erklimmen und einen einzigartigen Ausblick von der Aussichtsplattform genießen.

Errichtet am höchsten Punkt der Stadt

Ein Aufstieg im Wasserturm gestaltet sich als spannendes Ausflugsziel und Abenteuer für Groß und Klein, denn mit etwas Glück kann sogar die Ostsee, der Bungsberg oder Lübeck erblickt werden. Der 1909 am höchsten Punkt der Stadt errichtete Wasserturm ist mittwochs sowie freitags bis sonntags von 11 bis 16 Uhr geöffnet. Im Innenraum des Wasserturms gilt weiterhin die Maskenpflicht.

1909 erbauter Backsteinturm ist 39 Meter hoch

Der 39 Meter hohe Backsteinturm ersetzte bei seiner Inbetriebnahme sieben öffentliche und 150 hauseigene Brunnen. Der Wasserinhalt des Behälters belief sich auf 250 000 Liter. Als Wasserreservoir für die Stadt verlor er über die Jahrzehnte an Bedeutung und wurde 2006 komplett vom Netz genommen. 1985 wurde das Bauwerk unter Denkmalschutz gestellt. 1997 – nach knapp fünfjähriger Sanierung – haben die Stadtwerke Eutin als Eigentümerin den Wasserturm für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Eutin Tourismus GmbH bietet Führungen an

Für noch mehr geschichtliche Hintergründe findet im Juli und August wieder der Anekdotenrundgang statt. Die geführte Tour startet immer sonnabends um 14.30 Uhr. Die Eutin Tourismus GmbH bietet jetzt in der Saison aber auch viele weitere Stadtrundgänge an. So steht zum Beispiel die Kinderstadtführung, eine Entdeckungsreise durch die Eutiner Altstadt speziell für Kids, nach zweijähriger Pause wieder auf dem Programm. Los geht es dazu immer dienstags um 14.30 Uhr. Treffpunkt für alle Führungen ist vor der Tourist-Info am Markt 19.

Volker Graap

Ab sofort kann man den Wasserturm wieder erklimmen. (Foto: Graap)

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