Viel Unterstützung für die Eutiner Tafel: Extras für die Ukraine-Ausgabe

Im Bereich Eutin und Malente versorgt die Eutiner Tafel Woche für Woche rund 800 Menschen mit Lebensmitteln. Schon in normalen Zeiten ist das für die vor allem ehrenamtlich tätigen Helfer eine große Herausforderung. Wegen des russischen Angriffskrieges gilt es seit einigen Wochen jedoch auch, etwa 160 aus der Ukraine geflüchtete Bürger – 40 Familien und 30 Einzelpersonen – zu unterstützen. Für die Flüchtlinge wurde ein spezieller Ausgabetermin eingerichtet, bei dem auch zwei ukrainische Helferinnen dabei sind, mit anpacken und übersetzen.

Spenden von der Bürgerstiftung und vom Kiwanis Club

Durch großzügige Spenden hat die Tafel jetzt speziell für die Ukraine-Ausgabe Waren im Famila-Warenhaus zukaufen können, die ansonsten nicht regelmäßig zur Verfügung stehen, aber bei den Geflüchteten sehr begehrt sind. Dazu zählen Käse, Gemüse in Dosen, Eier, Butter oder Tee. Die Bürgerstiftung Eutin hat für diese Aktion 800 Euro zur Verfügung gestellt. 200 Euro aus einer Kiwanis-Spende und 100 Euro von Famila selbst tragen zur weiteren Finanzierung des Lebensmittelzukaufs bei. Zehn Schulrucksäcke hat die Bürgerstiftung außerdem bereitgestellt.

Kay-und-Dörte-Cornils-Stiftung erhöht Spende

Auch die Kay-und-Dörte-Cornils-Stiftung hat auf die aktuelle Situation reagiert. Das Ehepaar lässt der Tafel jedes Jahr eine Spende in Höhe von 1000 Euro zukommen. Jetzt haben sie diese Summe auf 2000 Euro verdoppelt. Ein echter Segen für die Eutiner Tafel, deren Arbeit in zweierlei Hinsicht vorbildlich ist: Die Helfer sammeln – und retten damit – qualitativ einwandfreie Lebensmittel, die sonst im Müll landen würden. Und dann geben sie diese an sozial und wirtschaftlich benachteiligte Menschen weiter – und werden erneut zu Rettern in der Not.

Volker Graap

Famila-Warenhauschef Heinrich Evers hat die Lebensmittel für die Ukraine-Ausgabe aufgefahren. Auch Ingrid Berger (links) und Angela Metzler (rechts) von der Bürgerstiftung Eutin unterstützen die Tafel-Vorsitzende Monika Gertenbach (vorne). Foto: Graap

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