Special Olympics: Team der Vorwerker Diakonie fährt nach Berlin

26 Sportlerinnen und Sportler der Vorwerker Diakonie machen sich auf den Weg nach Berlin zu den Nationalen Spielen der Special Olympics.

26 Sportlerinnen und Sportler bei Nationalen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung dabei

Jetzt geht´s endlich los: 26 Sportlerinnen und Sportler der Vorwerker Diakonie machen sich am Sonntag auf den Weg nach Berlin zu den Nationalen Spielen der Special Olympics. „Die Vorfreude ist bei allen riesig, wir können es kaum erwarten“, sagt Sönke Wollentin vom Sportbereich der Vorwerker Diakonie. Er begleitet das Team mit weiteren Betreuern in die Hauptstadt. Es geht in drei Sportarten auf Medaillenjagd: Fußball, Tischtennis und Badminton. „Medaillen zu gewinnen steht an sich nicht im Vordergrund. Wir wollen das ganze Event einfach genießen. Aber unsere Sportlerinnen und Sportler sind ehrgeizig und hoffen natürlich schon, die eine oder andere Medaille mit nach Hause zu bringen“, so Wollentin weiter. Das gilt beispielsweise für Fußballer Patrick Neff. Er war 2010 das erste Mal bei Special Olympics dabei. „Die Atmosphäre ist einfach der Wahnsinn. Ich bekomme jetzt schon Gänsehaut, wenn ich nur an die Eröffnung denke.“

Die Teilnahme an Special Olympics ist für die Teilnehmenden immer etwas Besonderes. Dass die Spiele für Menschen mit geistiger Behinderung in Berlin stattfinden, ist noch mal ein weiterer Motivationsschub. „Der eine oder andere hat beim Training schon mal „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin“ angestimmt“, berichtet Wollentin. „Und abseits des Sports werden wir sicherlich auch die eine oder andere Sehenswürdigkeit besichtigen.“

Großes Programm im Rahmen der Special Olympics

Das, was die insgesamt 4000 Athletinnen und Athleten aus ganz Deutschland in der Hauptstadt erwartet, ist beeindruckend. So findet die feierliche Eröffnungsfeier in der Alten Försterei statt. Die Abschlussfeier setzt nochmal eins oben drauf: Das Gelände vor dem Brandenburger Tor wird zu einer großen Partymeile. An allen Tagen gibt es zudem ein großes Rahmenprogramm.

Vor allem geht es bei den Special Olympics vom 19. bis 24. Juni auch darum, in der Stadt ein großes Fest der Begegnung und des Miteinanders von Menschen mit und ohne Behinderungen zu feiern. Die Nationalen Spiele gehen weit über die sportlichen Wettkämpfe hinaus: Sie sind auch eine Demonstration für mehr Anerkennung und gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit geistiger Behinderung.

Dankbar ist die Delegation der Vorwerker Diakonie für die Unterstützung der Gemeinnützigen Sparkassenstiftung zu Lübeck: „Wir haben 7500 Euro erhalten, das ist großartig“, so Wollentin. Verwendung findet das Geld unter anderem für die Kosten der Unterkunft.

Das Fußball-Team der Vorwerker Diakonie beim Abschlusstraining: Sönke Wollentin (Betreuer), Dennis Rohde, Basri Dilikoglou, Alexander Dreller, Marcel Dreller, Jens Vogt (Betreuer) (oben v. li. n. re.), Thorge Johannsen, Patrick Neff, Sebastian Kantel, Stefanie Heinz (unten v. li. n. re.).  Foto: Vorwerker Diakonie

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