Lübeck: Teenager hantieren mit Schreckschusspistole und geben Schüsse ab

Lübeck: Polizei überrascht Einbrecher

Jugendliche feuern Schreckschusspistole ab

Am Montag, 13. Juni, haben zwei Jungs aus Lübeck auf einem Sportplatz einige Böller gezündet. Sie gaben zudem Schüsse mit einem Schreckschusspistole ab. Den hatten sie zuvor unberechtigt vom Vater des einen Jungen erlangt. Verletzt wurde niemand.

Gegen 16.45 Uhr wurde eine Streifenwagenbesatzung des 1. Polizeireviers Lübeck zum Sportplatz der Eintracht Lübeck in die Ziegelstraße geschickt. Dort sollten Kinder mit einer Pistole hantieren. Auf der Anfahrt bemerkten die Beamten in der Ziegelstraße auf Höhe einer Kfz-Prüfstelle eine Gruppe mehrerer Jugendlicher. Zwei von ihnen entfernten sich auffällig und wurden sodann von den Polizisten angehalten.

Schreckschusspistole gehörte dem Vater

Es handelt sich dabei um zwei 13-jährige Teenager aus Lübeck. Zunächst räumten die beiden ein, auf dem Sportfeld Böller gezündet zu haben. Doch als die Beamten in der Tasche eines Kapuzenoberteils bei einem der beiden eine verdächtige Ausbeulung sahen, wurde schnell klar: darin versteckte sich ein Schreckschussrevolver mit einer entsprechenden Kennzeichnung für diese Waffen. Natürlich verfügte keiner der Kids über einen erforderlichen Waffenschein.

Neben dem Revolver wurden noch mehrere Böller und geladene, sowie verschossene Munition gefunden. Nun gestanden die Zwei, nicht nur „geböllert“, sondern auch mehrfach mit dem Revolver geschossen zu haben. Die Gegenstände stellten die Polizisten sicher. Die Teenies wurden an ihre Erziehungsberechtigten übergeben. Hier muss sich der 48-jährige Vater des Jungen, der den Revolver versteckte, in einem Ordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Waffengesetzt verantworten.

Pressemitteilung Polizei

Foto: Holger Kröger

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