Schon mehr als 5400 Euro für die Ukraine-Hilfe gespendet

Erste positive Zwischenbilanz für die Ukraine-Hilfe in Bad Schwartau. Mehr als 5400 Euro sind bereits zusammengekommen.

Die Rensefelder Pastorin Adela Jártimová besuchte Hilfsprojekt in der Nähe der slowenisch-ukrainischen Grenze

Erste positive Zwischenbilanz für die Ukraine-Hilfe, die in Bad Schwartau durch die Kirchengemeinde Rensefeld unterstützt wird. Mehr als 5400 Euro sind bereits zusammengekommen.

Eine Benefiz-Matinee des Kommunalen Kinos Bad Schwartau hatte zunächst 237 Euro erbracht. Zu sehen war Ende März der Film „The Death of Stalin“. Kino-Betreiber Lars-Roman Paech hatte die Kosten für die Filmvorführung selbst getragen und den Erlös der Matinee dazu aufgerundet. Der Bürgerverein Bad Schwartau, der die Patenschaft für die Film-Matinee übernommen hatte, wollte ursprünglich die Summe der gespendeten Eintrittsgelder verdoppeln, hat sich aber nun entschlossen, die Ukraine-Hilfe mit 1000 Euro zu unterstützen.

Die weiteren Beträgen in Höhe von rund 3000 Euro sind durch private Spenderinnen und Spender auf dem Konto eingegangen, das die Kirchengemeinde Rensefeld eingerichtet hat, um konkret ein Hilfsprojekt für geflüchtete Menschen aus der Ukraine in Pozdisovce/ Slowenien zu unterstützen. Der Ort liegt etwa 70 Kilometer entfernt zur Grenze.

Hilfe wird gebraucht und kommt an

Alle Spenden gehen direkt in den dortigen humanitären Ukraine-Einsatz, berichtete die Rensefelder Pastorin Adela Jártimová, die selbst aus der östlichen Slowakei stammt, bei einem Treffen mit Kino-Betreiber Lars-Roman Paech, Rebecca Nissen vom Gemeinnützigen Bürgerverein und Ulrich Findeisen vom Kommunalen Kino.

Die evangelische Kirchengemeinde Pozdisovce hat Unterkünfte und ein Lagerhaus für die Geflüchteten organisiert. Pfarrerin Denisa Vargova leitet es. Mit den Spenden werden Erstpakete zusammengestellt – etwa mit Wasserflaschen und Hygieneartikeln. Den Kontakt knüpfte Pastorin Adela Jártimová. Sie hat sich vor knapp einem Monat selbst ein Bild von der Situation vor Ort gemacht und dort große Dankbarkeit erlebt. „Die Hilfe wird gebraucht und sie kommt an.“ Die Flüchtlinge seien sehr bescheiden und viele von ihnen hofften, bald wieder in ihre Heimat zurückkehren zu können. Elke Spieck

Das Hilfsprojekt in Pozdisovce kann über die Kirchengemeinde Rensefeld weiter unterstützt werden. Die IBAN des Spendenkontos lautet: DE49 2135 2240 0021 0021 00 (BIC: NOLADE21HOL). Bitte unbedingt Stichwort „Ukrainehilfe“ und eine vollständige Adresse zwecks Spendenbescheinigung angeben.

Pastorin Adela Jártimová (v. l.), Ulrich Findeisen, Rebecca Nissen und Lars-Roman Paech zogen ein erstes Resümee der Ukraine-Hilfe für ein Projekt in Slowenien. Foto: Elke Spieck

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