Timmendorfer Strand: Betrunkener Hotelgast leert Feuerlöscher

Ein 16-Jähriger klaute ein bereits abgemeldetes Auto und fuhr unter Drogen und ohne Fahrerlaubnis durch Lübeck.

Hotelgast randaliert im Hotel

Am Freitag. 20. Mai, kehrte ein Hotelgast in Timmendorfer Strand mit Freunden zu seiner Unterkunft zurück. Der betrunkene Mann nahm auf seiner Etage einen Feuerlöscher an sich, entleerte diesen auf dem Balkon und warf ihn dann dort hinunter. Bei der Sachverhaltsaufnahme leistete er Widerstand und zeigte sich verbal aggressiv und provokant.

Gegen 20:20 Uhr wurden Beamte der Polizeistationen Scharbeutz und Timmendorfer Strand zu einem Hotel in der Strandallee in Timmendorfer Strand gerufen. Dort würden mehrere Personen randalieren und Gegenstände vom Balkon herunterwerfen.

Die Beamten konnten in der 10. Etage einen 24-jährigen Mann aus Bremen in seinem Zimmer antreffen. Dort stellten sie fest, dass auf dem Flur ein Feuerlöscher fehlte und offenbar auf dem Balkon entleert worden war. Den Feuerlöscher fanden die Polizisten in der ersten Etage auf dem Dach das Restaurants des Hotels wieder. Der Bremer zeigte sich fortan aggressiv und provokant, versuchte, die Beamten anzugehen und Ihnen Gegenstände aus der Hand zu entreißen. Die Herausgabe seiner Personalien verweigerte er. Ein Ausweis konnte später durch einen Beamten gefunden werden.

Randalierer muss in Gewahrsam

Weil der Randalierer sich absolut uneinsichtig zeigte und nach Aufforderung das Hotel nicht verlassen wollte, musste ein Platzverweis ausgesprochen werden. Auch diesem kam der junge Mann nicht nach, weshalb er dem Gewahrsam zugeführt werden sollte. Auf dem Weg sperrte er sich immer wieder, sodass er geschoben werden musste.

Am Zentralgewahrsam in Lübeck wartete bereits der Anwalt des Aggressors auf die Beamten und deren unfreiwillige Begleitung. Nach einem klärenden Gespräch konnte der Bremer an den Anwalt übergeben werden und musste die Nacht nicht in der Zelle verbringen. Den deutlich alkoholisierten Mann erwarten nun Strafverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie des Beeinträchtigens von Rettungsmitteln. Pressemitteilung Polizei 

Foto: Pixabay

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