Stockelsdorf: Jubiläum der Städtepartnerschaften

In der vergangenen Woche wurde das 20-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaften mit Le Portel in Frankreich und Okonek in Polen begangen.

Empfang und anschließendes Pflanzen von Apfelbäumen zum 20-jährigen Bestehen

In der vergangenen Woche wurde das 20-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaften mit Le Portel in Frankreich und Okonek in Polen begangen. Zunächst gab es einen Empfang mit den Delegationen aus Polen und Frankreich. Im Anschluss wurden auf der Obstbaumwiese im Herrengartenpark als Zeichen der Freundschaft drei Apfelbäume gepflanzt.

Die Festrede hielt Kreispräsident Harald Werner, der zu Beginn der Partnerschaften Bürgervorsteher der Gemeinde Stockelsdorf war, und blickte auf die Anfangszeit zurück. Die Partnerschaft mit Okonek beruhte auf der damaligen Patenschaft mit den ehemaligen Bewohnern von Lotyn, das zur Gemeinde Okonek gehört. Gemeinsam mit Wojciech Mehl hat Werner die Kontakte zwischen den Rathäusern hergestellt. „Bei gegenseitigen besuchen stellten wir schnell eine menschliche Verbindung fest und so beschlossen die damaligen Gemeindevertretungen in Stockelsdorf und Okonek die Partnerschaften“, schilderte Werner im Rückblick.

Freundschaften entwickelten sich durch die Patnerschaft

Für die Partnerschaft mit Le Portel waren damals Bärbel Krüger und ihr Mann Udo die Motoren. Sie stellte im Fachausschuss eine Gemeinde in der Nähe von Paris und Le Protel an der Küste am Ärmelkanal vor. Die Ausschussmitglieder sprachen sich für Le Portel aus und bei gegenseitigen Besuchen wurde schnell der Wunsch nach einer Partnerschaft beschlossen.
In den 20 Jahren der Partnerschaften haben sich viele Freundschaften entwickelt, es wurden und werden der Austausch zwischen Schulen praktiziert und verschiedene Projekte durchgeführt. Die Freiwillige Feuerwehr Mori pflegt einen intensiven Kontakt und Austausch mit gegenseitigen Besuchen und gemeinsamen Übungen mit der Feuerwehr der Dorfschaft Lotyn. So auch am vergangenen Wochenende, an dem gemeinsame Übungen im Rahmen des Erasmus-Projektes in der Wüstenei stattfanden. Und in Sachen Schüleraustausch war gerade eine Gruppe aus Le Portel zu Besuch in der Gerhard-Hilgendorf-Schule.

„Gemeinde und Städtepartnerschaften werden durch die politisch Verantwortlichen auf dem Papier geschlossen“, so Harald Werner. „Aber wirklich geschlossen und gelebt werden sie in den Herzen der Menschen, die sich für die Partnerschaften einsetzen und engagieren, ihre Häuser öffnen und die Gäste bei sich aufnehmen.“ Im Anschluss wurde Wojciech Mehl für sein 20-jähriges Engagement rund um die Partnerschaft mit Okonek mit der Bronzenen Ehrenmedaille der Gemeinde Stockelsdorf ausgezeichnet. Er gibt das Ehrenamt nun aus persönlichen Gründen ab.

Nach dem Empfang wurden zum Zeichen der Freundschaft ein französischer Apfelbaum der Sorte Jakob Lebel, ein Polnischer Apfelbaum der Sorte Shampion und ein Holsteiner Cox in der Nähe des ehemaligen Feuerwehrgerätehauses auf der dortigen Obstbaumwiese gepflanzt. Anja Hötzsch

Aus Anlass der 20-jährigen Partnerschaft mit Okonek (Polen) und Le Portel (Frankreich) hielt der frühere Bürgervorsteher und jetzige Kreispräsident Harald Werner (Mitte) die Festrede. Wojciech Mehl (l.) übersetzte ins Polnische, Petra Müller ins Französische. Foto: Anja Hötzsch

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