Bad Schwartaus Gewerbegebiet Langenfelde Nord wächst

52 000 Quadratmeter Gewerbefläche – große Nachfrage

Mehr Wohnraum und mehr Gewerbeflächen – zwei wichtige Themen in Bad Schwartau. Für Unternehmen, die sich in der Stadt ansiedeln möchten, wird das Gewerbegebiet Langenfelde Nord erweitert. Ziel ist es, Unternehmen nach Bad Schwartau zu locken, die Arbeitsplätze schaffen und Gewerbesteuer bringen. Die Flächen sind begehrt.

Straße Nieland wird verlängert

Die Erschließungsarbeiten im Gewerbegebiet Langenfelde Nord sind voll im Gange. Dafür geht die Straße Nieland sozusagen in die Verlängerung. 52 000 Quadratmeter Gewerbefläche sollen hinzukommen.

Kriterienkatalog der Stadt

„Das ist ein gutes Signal für Bad Schwartau, denn wir haben eine sehr hohe Nachfrage nach Gewerbeflächen“, sagte Bürgermeister Uwe Brinkmann (parteilos) bei einem Ortstermin. Auf einer Liste stehen schon viele Interessenten. Die Stadt hat einen Kriterienkatalog entwickelt. Firmen sollen nach Bad Schwartau kommen, die die Stadt bereichern und für Gewerbesteuereinnahmen sorgen. „Garagenhöfe oder Ähnliches wird es hier nicht geben“, so der Verwaltungschef.

Fläche reicht für bis zu 16 Grundstücke

14 bis 16 Grundstücke werden in der Erweiterung des Gewerbegebietes entstehen. Die konkrete Vergabe erfolgt, sobald das Votum der Stadtverordneten in der Sitzung am 23. Juni erfolgt ist. Der Quadratmeterpreis liegt bei 99,85 Euro.

Erde wird als Lärmschutzwall genutzt

Zurzeit werden auf der Baustelle Schmutz- und Regenwasserleitungen verlegt. Dafür werden rund 5000 Kubikmeter Erde bewegt. Diese wird aber nicht abtransportiert, sondern für einen Lärmschutzwall verwendet.  Für den Fall, dass auf der Ackerfläche nebenan einmal Wohnbebauung entstehen sollte.

Pläne für interkommunales Gewerbegebiet

Erst kürzlich hatte Bad Schwartau zusammen mit der Nachbargemeinde Stockelsdorf ein mögliches gemeinsames interkommunales Gewerbegebiet angeschoben. Dort geht es um ein 20 Hektar großes Areal. Text und Foto: ES

Bildunterschrift:
Bürgermeister Uwe Brinkmann (Mitte) informierte sich bei Ingenieur Mischa Rohde (l.) und Schachtmeister Steffen Wilke über den Stand der Arbeiten.

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