Warnhinweis der Polizei: Betrüger versenden falsche Zahlungsaufforderungen

Am 16. November, wurde ein Autofahrer, der gerade ausstieg, von einem PKW erfasst und leicht verletzt. Drei Autos wurden beschädigt.

Am Mittwochnachmittag, 18. Mai, wurden bei der Polizeidirektion Lübeck mehrere Fälle betrügerischer Zahlungsaufforderungen bekannt, in denen Stromkunden gefälschte Rechnungen erhielten. Zu finanziellen Schäden ist es bislang nicht gekommen.

Stromkunden sind von der Masche betroffen

Derzeit werfen Betrüger offensichtlich gefälschte Rechnungen in die Postkästen der Geschädigten. In den Schreiben werden die jeweiligen Adressaten aufgefordert, einmalig 13 Euro zu überweisen. Der Briefkopf der Zahlungsaufforderungen trägt die Aufschrift „Überwachungs- und Inspektion Zentrum für Energiesicherheit“. Das Schreiben erweckt den Anschein, echt zu sein. Das Unternehmen handelt jedoch nicht im Auftrag der regionalen Energieversorger.

Brief enthält Rechtschreibfehler

Und nach gründlichem Lesen lässt sich schnell erkennen, dass es sich um eine Fälschung handelt. So erfolgte die Zustellung der Schreiben unfrankiert per Posteinwurf an einen unbestimmten Personenkreis und ohne persönliche Anrede. Die Formulierungen sind unprofessionell gewählt und mit Rechtschreibfehlern versehen.

Noch ist kein Bürger auf diesen Trick hereingefallen

Die Geschädigten unterschiedlichster Altersgruppen handelten bisher richtig und suchten die Polizei auf, ohne eine Überweisung zu veranlassen. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei ausdrücklich davor, Zahlungen – auch kleinerer Beträge – leichtfertig zu leisten und empfiehlt, derartige Schreiben gründlich zu prüfen und sich im Zweifel immer an den Stromanbieter oder die örtliche Polizeidienststelle zu wenden.

Pressemitteilung Polizeidirektion Lübeck

(Symbolfoto: Archiv)

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