Bürgermeisterwahl Bad Schwartau: Stichwahl zwischen Brinkmann und Engeln

Die Bürgermeisterwahl in Bad Schwartau geht in die Verlängerung: In der Stichwahl am 22. Mai sind Amtsinhaber Uwe Brinkmann (parteilos, unterstützt von SPD und FDP) und Einzelbewerberin Katrin Engeln, Kommunalpolitikerin der Grünen.

Nur 60 Stimmen Unterschied zwischen Brinkmann und Engeln

Der Bürgermeister erhielt nach Auszählung der 15 Wahlbezirke und dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 34,4 Prozent der Stimmen, Engeln 33,8 Prozent. Der Bürgermeister bekam 3429 Stimmen, seine Herausforderin 3369 Stimmen

Kandidatin der CDU auf Platz 3

Nadine Wiederhold (parteilos, von der CDU unterstützt) kam auf 25,0 Prozent der Stimmen (2498) und konnte damit nicht von dem CDU-Erfolg bei der Landtagswahl profitieren. Einzelbewerber Justin Heuer, parteilos und mit 20 Jahren der mit Abstand jüngste Bewerber, kam auf 6,9 Prozent der Stimmen (685).

Wahlbeteiligung doch bei rund 58 Prozent

Es war ein langer Wahlabend im Sitzungssaal des Bad Schwartauer Rathauses und für all diejenigen, die die Ergebnisse zuhause per Liveticker verfolgten. Erst nach Auszählung der Stimmen für die Landtagswahl war die Bürgermeisterwahl in Bad Schwartau dran.
Von Anfang lieferten sich Uwe Brinkmann und Katrin Engeln ein Kopf-an-Kopf-Rennen. In den Wahlbezirken Grundschule Bad Schwartau, Feuerwehrhaus Parin, Dana Senioreneinrichtung Wiesengrund erzielte die promovierte Physikerin ihre besten Ergebnisse und lag teilweise deutlich vor dem Amtsinhaber. Der promovierte Jurist lag dagegen in den Bezirken Gemeindezentrum Arche, Förderschule Hochkamp und ESG vorn. In den anderen waren die Stimmenanteile oft dicht beieinander.
Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 58 Prozent. Das Computerprogramm der Stadt hatte die Zahl der Wahlberechtigten aufgrund der parallel stattfindenden Landtagswahl zunächst doppelt so hoch angegeben wie sie tatsächlich ist. Deshalb waren zunächst Werte von knapp 29 Prozent veröffentlicht worden.

Text/Foto: Elke Spieck

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5 Antworten auf &‌#8222;Bürgermeisterwahl Bad Schwartau: Stichwahl zwischen Brinkmann und Engeln&‌#8220;

  1. Monika Seemann sagt:

    Ic hoffe sehr , das Frau Katrin Engeln die Stichwahl gewinnt.
    Es ist beschämend, das Herr Brinkmann nicht nach Bad Schwartau umgezogen ist. Angeblich hat er ja nichts passendes gefunden.
    Ein Bürgermeister hat Vorort zu wohnen.
    Alles andere ist ein Unding den Bürgern Gegenüber

  2. Jürgens, Rainer sagt:

    Eine Wahlbeteiligung von knapp 29 % ist für mich nicht nachvollziehbar und sehr enttäuschend. Liegt es an der Wahlmüdigkeit oder dem Desinteresse?
    Ob ein Bürgermeister in der Region wohnen sollte kann man bewerten wie man will. Ich meine schon, weil die Person viel authentischer wirkt und sich besser in die Bewohner hinein versetzen kann.
    Nun gibt es ein Stechen am 22. April bei dem man nur hoffen kann, dass sich die Wahlbereitschaft drastisch erhöht. Ansonsten zeigt die Politiktristesse sein wahres Gesicht, und es reichen ein paar tausend Stimmen für die nächste 6 Jahre.

  3. Wolfgang Mielbrett sagt:

    Ich finde, dass Uwe Brinkmann einen guten Job gemacht hat. Er hat aus meiner Sicht auch die klarsten Vorstellungen um in Bad Schwartau zukünftig etwas zu bewegen.
    Die Gründung einer Wohnungsbaugesellschaft kann den Wohnungsmarkt positiv beinflussen.
    Auch die Erweiterung von Gewerbegebieten oder ein Zusammenschluss mit Stockelsdorf ist hier sinnvoll. Im Rathaus den Filz zu bereinigen ist zudem auch noch eine der größeren Aufgabe die er durchaus angepackt hat. Mit Uwe Brinkmann sind auch wieder Stadtfeste durchgeführt worden.
    Für die Schulen hat er baulich die richtigen Entscheidungen getroffen. Hier wird nicht zugesehen wie sich Baufirmen wieder selbts sanieren. Die Wahlbeteiligung ist wirklich erschütternt. Schade, dass sich nur knapp 30 % für das Wohl ihrer Stadt interessieren. Das Uwe Brinkmann nun nicht gleich sein privates Leben nicht gleich nach Bad Schwartau verlegt hat ist doch zu verstehen. Man gibt doch nicht gleich Haus und Hof auf und reißt auch nicht gleich seine Familie
    aus dem gewohnten Umfeld für eine Wahlperiode. Kommentar W.Rose: Ich denke Uwe Brinkmann hat sich nicht als Bürdermeister für Hamburg beworben hat. So stellt sich auch nicht die Frage ob er für das Amt in Hamburg geeignet oder geeignit ist. Ich bin der Meinung, dass Uwe Brinkmann eine gute Dynamik für die Stadt Bad Schwartau angestoßen hat und den Job weiter machen muss.

  4. Ingo sagt:

    Das die Wahlbeteiligung bei nicht Mal 30 Prozent lag ist schon verwunderlich.
    Ich habe den Stimmzettel zusammen mit der Landtagswahl mitgenommen.
    Daher ist das niedrige Interesse an der Wahl eines Bürgermeisters oder Bürgermeisterin für Bad Schwartau schon sehr enttäuschend.
    Naja Mal abwarten wer dann überhaupt noch zur Stichwahl geht .

  5. W. Rose sagt:

    Ein Bürgermeister von Bad Schwartau muß auch in Bad Schwartau wohnen und nicht in Hamburg und von dort die Amtsgeschäfte führen. Warum ist er nicht in Hamburg Bürgermeister?
    Antwort: Weil sie dort wissen, das er nicht geeignit ist.

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