Verkehrsversuch Fackenburger Allee: Austausch mit Anwohnern

Verkehrsversuch Fackenburger Allee Lübeck

Jetzt anmelden zur digitalen Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft

Am 1. Juli 2022 geht es los: In Lübeck beginnt der ergebnisoffene Verkehrsversuch in der Fackenburger und Krempelsdorfer Allee. Um schon vorher mit Anwohnern ins Gespräch zu kommen, lädt die Hansestadt Lübeck zur ersten digitalen Informationsveranstaltung für die Nachbarschaft ein. Termin des Online-Treffens ist Donnerstag, 5. Mai, von 19 bis 20.30 Uhr. Betroffene und Interessierte können sich hier über die geplanten Maßnahmen sowie über wichtige Aspekte des Versuchs informieren, ihre Fragen dazu stellen und mit dem Planungsteam in den Austausch gehen.

„Die Fackenburger Allee ist aktuell laut, schwer mit Abgasen belastet und vor allem ein Raum für Autos. Mit dem Verkehrsversuch wollen wir eine echte Mobilitätswende für Lübeck anstoßen und uns mit den Anwohnerinnen und Anwohnern austauschen“, bekräftigt Jens Johannsen, Projekteiter des Verkehrsversuchs. Ziel des Online-Meetings ist für die Stadt Lübeck, Informationen aus erster Hand zu liefern und offene Fragen der Anwohnenden zu klären.

Themen des Abends: Verkehrsverlagerung, Lärm, Umwelt und Evaluation

Neben einer Vorstellung des Projekts und der nächsten Schritte durch den Projektleiter soll es in zwei Impulsvorträgen auch um die Evaluation des Verkehrsversuchs und die Auswirkungen auf Lärm, Umwelt- und Lebensqualität gehen. Zudem soll auch eine mögliche Verkehrsverlagerung hin zum sogenannten Umweltverbund aus ÖPNV, Fuß- und Radverkehr Thema sein. „Welche Auswirkungen hat der Verkehrsversuch auf eine mögliche Verlagerung hin zu Radverkehr und ÖPNV? Welche Verbesserungen sind zu erwarten? Und wie werden die Maßnahmen am Ende ausgewertet? Das sind natürlich alles wichtige Punkte für den Verkehrsversuch, die wir den Anwohnerinnen und Anwohnern gerne näherbringen wollen“, erklärt Michael Stödter, Verkehrswendebeauftragter der Hansestadt Lübeck. Auch an ihn können sich Teilnehmende der Veranstaltung mit ihren Fragen wenden.

Veranstaltung findet digital statt

Aufgrund der anhaltend hohen COVID-19-Inzidenzwerte findet die Veranstaltung digital via Zoom statt. Anwohner, die an der Teilnahme interessiert sind, können sich per E-Mail an verkehrsversuch@luebeck.de anmelden und erhalten in der Folge die Zugangsdaten.

Hintergrund: Verkehrsversuch Fackenburger Allee

Die Fackenburger Allee ist eine vierspurige Verkehrsstraße und Haupteinfallstor in die Lübecker Innenstadt. Mit zwei Fahrstreifen für jede Richtung weist sie eine hohe Belastung durch Kfz-Verkehr auf. Mit einem Verkehrsversuch von der Krempelsdorfer Allee/Stockelsdorfer Straße bis hin zur Bahnhofsbrücke soll der Verkehrsraum neu verteilt und insbesondere dem Rad- und Fußverkehr mehr Sicherheit eingeräumt werden. Die erste Phase des Versuchs beginnt voraussichtlich im Juli 2022 und endet im Dezember 2022. Eine zweite Phase soll von Dezember 2022 bis Ende März 2023 stattfinden. Der Verkehrsversuch wird umfassend beobachtet und nach seinem Abschluss bewertet.

Pressemitteilung Hansestadt Lübeck

Foto: Lutz Roeßler

 

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3 Antworten auf &‌#8222;Verkehrsversuch Fackenburger Allee: Austausch mit Anwohnern&‌#8220;

  1. Totti sagt:

    Wieder einmal darf der Bürger als Labor-Ratte die irrsinnigen, ideologischen Gedankenprojekte der Schreibtischtäter aus der Verwaltung ausbaden.
    Gibt ja nichts wichtiges zu Bedenken bei Brückenbauprojekten, die dreimal länger brauchen und kosten, als diese Überstudierten planen.

  2. Vincent sagt:

    Richtig gutes Projekt. Es wird langsam Zeit, dass der individual Verkehr innerorts dem ÖPNV und Fahrradverkehr weichen muss. Ich sehe es nicht ein, dass die Allgemeinheit Lebensqualität und Stadtfläche einbüßen muss, damit Privatpersonen ihre Autos ungenutzt dort stehen lassen können.

  3. Manfred Vandersee sagt:

    Der Verkehrsversuch ist mit Sicherheit alles andere als ergebnisoffen. Es wird seit vielen Jahren alles daran gesetzt, die Mobilität in Lübeck massiv zu verschlechtern. Die Erfahrung der schlechten Verkehrspolitik beispielsweise in der Beckergrube zeigt, dass die Lobby der Immobilitätspolitik in den Amtsstuben und in der starken linken Lokalpolitik Lübecks sitzt und letztendlich die Entscheidungen trifft, die letztlich zum Nachteil aller Menschen sind. Anstatt Straßen und Wege in gutem Zustand zu halten wird das hart erarbeitete Steuergeld zum Nachteil der produktiv tätigen Menschen vergeudet und in ideologisch motivierte Projekte verbrannt.

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