Feuerwehr rettet Person aus der Ostsee vor Scharbeutz

Am Donnerstag, 28. April kam es zu einem Badeunfall mit einer Person in der Ostsee vor Scharbeutz. Großalarm wurde ausgelöst.

Großeinsatz an der Ostsee

Am Donnerstag, 28. April um 13.35 Uhr kam es zu einem Badeunfall mit einer Person in der Ostsee vor Scharbeutz. Als Passanten einen leblosen Körper im Wasser entdeckten wurde Großalarm für zahlreiche Rettungskräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst.

„Als wir vor Ort eingetroffen sind, bestätigte sich die Lage, nur zirka 100 Meter vom Ufer entfernt. Sofort wurden von uns zwei Rettungs-Schwimmer zur Personenrettung ins Wasser geschickt, parallel haben wir am Land alles weitere vorbereitet, damit wir die Person schnellstmöglich aus dem Wasser ziehen können“, berichtet Einsatzleiter Malte Levgrün.

Zeitgleich wurden noch zwei Rettungsboote der Feuerwehren Haffkrug und Pönitz auf dem Weg zum Einsatzort zur Unterstützung gesendet.

„Unsere Rettungs-Schwimmer konnten jedoch zügig zur Person gelangen und an Land bringen. Dort wurde gemeinsam mit dem Rettungsdienst umgehend mit den Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen“, berichtet Malte Levgrün weiter.

Passanten störten Rettungskräfte

Nach rund 30 Minuten wurde die Person mit einem Rettungswagen und einem Notarzt ins Krankenhaus transportiert. Neben der örtlichen Feuerwehr Scharbeutz waren die Feuerwehren aus Haffkrug und Pönitz mit ihrem Rettungsboot, die Führungsgruppe der Feuerwehren der Gemeinde Scharbeutz sowie zwei Rettungswagen und ein Notarztteam am Einsatz beteiligt.

„Beim Boot zu Wasser lassen wurden einige Einsatzkräfte von Passanten in ihrer Arbeit behindert und verbal scharf angegriffen. So etwas darf nicht sein. Bei so einem Einsatz zeigt sich wieder, wie wichtig jede Minute ist und das jede Minute „Leben retten“ kann. Wir appelieren an die Bürgerinnen und Bürger niemals Einsatzkräfte in ihrer Arbeit zu behindern und deren Anweisungen ohne ständiges eigennützes Fragen und Widerrede Folge zu leisten, damit der Einsatz reibungslos ablaufen kann. Wir sind mit anderen Dingen beschäftigt“, erzählt Malte Levgrün nachdenklich und ist gleichzeitig verärgert über das Verhalten mancher Passanten.

Pressemitteilung FFS

Foto: Pixabay

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