100 Jahre Interessengemeinschaft Dornbreite

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Dornbreite hat die Mitglieder des Vereins begrüßt, um das Jubiläumsjahr zu eröffnen.

Der Vorsitzende Friedhelm Anderl weiß, wie alles angefangen hat. Noch heute ist die IGD eine starke Gemeinschaft

Der Vorsitzende der Interessengemeinschaft Dornbreite, Friedhelm Anderl, hat vor kurzem Pastor Oliver Okun und die Mitglieder des Vereins begrüßt, um mit dem Hissen der 100-Jahr-Flagge das Jubiläumsjahr auf der Festwiese am Gemeinschaftshaus zu eröffnen. In einer Zeitreise berichtete er von den ersten Siedlungsflächen in Karlshof, Brandenbaum, Gärtnergasse und auf der Dornbreite, die ab 1920 mit den ersten Siedlungshäusern bebaut wurden.

In den Häusern gab es weder Licht noch Gas, und das Wasser musste bis 1936 aus acht öffentlichen Pumpen, die auf den Straßen der Dornbreite aufgestellt waren, beschafft werden. Die Hyperinflation 1923 bereitete den Menschen große Sorgen, und man arbeitete 48 Stunden in der Woche. In dieser Zeit – am 22. Dezember 1922 – gründete sich die IGD.

Am 2. August 1932 wurde der Grundstein zum Bau des Gemeinschaftshauses gelegt, und nach fünf Monaten war es bezugsfertig. Am 27. November 1960 folgte dann der erste Spatenstich für den Bau der Kegelsportanlage, die 1962 an den Verein Lübecker Kegler zur Nutzung übergeben wurde. Für diesen Bau leisteten freiwillige Helfer 9983 Arbeitsstunden.
In seinem Fazit sprach Friedhelm Anderl über die menschlichen Kontakte mit den Nachbarn, das Gespräch untereinander, die Schule, die Kirche, der Sportverein, die von besonderem Wert zur Erhaltung der Gesellschaft sind.

Pastor Oliver Okun überbrachte die Grüße der Laurentius-Kirchengemeinde. Er sagte, es ist ein besonderer Segen, wenn Menschen einander Gemeinschaft schenken, ein Stück ihres Lebens teilen und miteinander gute Ziele verfolgen.

Foto: IGD

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