Vor der Landtagswahl: Podiumsdiskussion rund ums „Wohnen“

Eine bezahlbare Wohnung in Ostholstein zu finden, ist alles andere als leicht. Hartz IV-Bezieher und Geringverdiener, die aufstocken müssen, stehen dabei vor dem immer gleichen Hindernis. Wer seine Miete nicht alleine bezahlen kann, ist an die „Richtwerte für angemessene Kosten der Unterkunft“ gebunden. Und da darf der Quadratmeter Wohnraum im Durchschnitt nicht viel mehr als sechs Euro Bruttokaltmiete kosten. Vor allem in Eutin und in den Küstenorten ist das fast illusorisch. Allein in Eutin liegt die Durchschnittsmiete bei zehn Euro – Nettokaltmiete.

Wo drückt der Schuh in Sachen Wohnungspolitik?

Der Wohnungsmarkt dürfe nicht allein den Gesetzen des Marktes überlassen werden, fordern deshalb Ulrike Haasler, Sozialberaterin beim Diakonischen Werk des Kirchenkreises Ostholstein, und Daniel Hettwich, Flüchtlingsbeauftragter des Kirchenkreises. Mit Blick auf die Landtagswahl beschreiben sie, wo aus ihrer Sicht der Schuh in Sachen Wohnungspolitik am stärksten drückt. So gebe es von ehemals etwa 300 Sozialwohnungen in Eutin heute gerade noch gut 70.

Acht Parteivertreter diskutieren in Malente

Beide sind gespannt auf das Podiumsgespräch zum Thema „Wohnen“, zu dem der Kirchenkreis und das Diakonische Werk am Mittwoch, 20. April, um 19 Uhr ins Haus des Kirche, Janusallee 5, nach Malente einladen. Dort können hochrangige Vertreter von CDU, SPD, Grünen, FDP, AfD und SSW sowie der Linken und der Freien Wählern ihre Vorstellungen einer künftigen Wohnungspolitik formulieren.

Pressemitteilung Kirchenkreis Ostholstein

(Symbolfoto: pixabay.com)

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