Malenter Schüler erarbeiten 3855 Euro Spenden für die Ukraine

Auf Initiative der Schülervertretung haben die Schüler der Schule an den Auewiesen in Malente kürzlich ein Zeichen gegen den Krieg in der Ukraine gesetzt und das Friedenssymbol gebildet. Jetzt haben die Schüler eine weitere Aktion durchgeführt. Mitte März arbeiteten die jungen Leute freiwillig gegen ein Spendengeld zugunsten der Ukraine-Hilfe.

CJD-Heim für Flüchtlinge hergerichtet

Eine größere Aktion haben Kylian Barth, Julien Göbel und Leonie Rahmsdorf organisiert. Es ging um das Herrichten des ehemaligen CJD-Heims für ukrainische Flüchtlinge. Jüngere Schüler hängten dann weniger später ihre bunten Schmetterlinge und Blumen an die Fenster und Wände des Gebäudes. Um die Räume etwas freundlicher zu machen. Die meisten Schüler arbeiteten bei den Nachbarn oder der Verwandtschaft und bereiteten Gärten für die Saison vor.

Schüler haben geputzt oder auch Senioren betreut

Viele aber fanden auch Firmen, die sie für ein paar Stunden anstellten – wie etwa die Gustav-Heinemann-Bildungsstätte, wo Payton Beth und Pia Schnitzke mit Schrubber und Putzschwamm zu Werke gingen. Elf Jugendliche wurden im Altersheim „Godenblick“ tätig und spielten dort mit den Bewohnern Gesellschaftsspiele oder pflanzten Primeln in Blumenkästen.

„Haben mit dem Tag der Solidarität etwas helfen können“

Kinder, die keinen Job fanden, konnten an anderen Aktionen in der Schule teilnehmen – an einer großen Keksbackaktion oder an einem Straßenmusik-Auftritt in der Bahnhofstraße. Die Schülervertretung und die Lehrkräfte der Schule an den Auewiesen bedanken sich für die große Spendenbereitschaft der Malenter Bevölkerung und Firmen. „Es war schön, aus der eigenen Ohnmacht angesichts der verheerenden Vorkommnisse in der Ukraine heraustreten zu können. Der Tag der Solidarität hat uns inmitten ohnmächtiger Trauer das Gefühl gegeben, dass wir doch ein klein wenig helfen können“, zog Schulleiter Karsten Fritz Bilanz.

Pressemitteilung Schule an den Auewiesen

Die Schülerinnen Payton Beth (links) und Pia Schnitzke gingen in der Gustav-Heinemann-Bildungsstätte putzen. (Foto: hfr)

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