Sportler der Vorwerker Diakonie bilden Golf-Team

Acht Sportlerinnen und Sportler der Vorwerker Diakonie bilden die erste Golfgruppe der Special Olympics in Deutschland.

Sparkasse Holstein mit großer Unterstützung für Ausrüstung

Acht Sportlerinnen und Sportler der Vorwerker Diakonie bilden die erste Golfgruppe der Special Olympics in Deutschland. Einige von ihnen trainieren bereits für die Landesspiele für Menschen mit geistiger Behinderung Ende Mai in Kiel. Möglich macht das Ganze eine großzügige Unterstützung: Special Olympics Schleswig-Holstein stellt dem Sportbereich der Vorwerker Diakonie acht neue Golf-Ausrüstungen zur Verfügung – diese sind komplett finanziert von der Sparkasse Holstein und dem „Golf-House“ in Hamburg. Die Sportlerinnen und Sportler sind jetzt jeweils mit Trolley, Tasche, unterschiedlichen Schlägern und noch einigem mehr an Zubehör ausgestattet. „Ganz herzlichen Dank. Es ist großartig, dass unseren Sportlerinnen und Sportlern mit Behinderungen mit so einer professionellen Ausstattung die Möglichkeit gegeben wird, das Golf-Spielen zu erlernen. Gefühlt war der Golf-Sport bisher außer Reichweite“, sagt Sönke Wollentin vom Sportbereich der Vorwerker Diakonie.

Obendrein trainiert das Team auf einem professionellen 18-Loch-Platz: Der Golf-Club-Curau e.V. lässt es einmal wöchentlich auf seiner Anlage trainieren. Ein Trainer steht auch schon bereit. Die Motivation der Sportlerinnen und Sportler ist entsprechend groß – beispielsweise bei Oliver Poß: „Ich fand Golf schon immer faszinierend. Toll, dass ich das jetzt hier richtig lernen kann.“

Team trainiert für Special Olympics

„Das ist etwas Einmaliges. Für mich ist ein kleiner Traum wahr geworden“, beschreibt es Dieter Lutz, Initiator und Vizepräsident von Special Olympics Schleswig-Holstein. Die Idee, Menschen mit Behinderungen das Golfen nahe zu bringen, entstand bei einem Schnuppertag beim Golf-Club-Curau im vergangenen Herbst. „Alle Seiten waren total begeistert“, so Lutz. Das unterstreicht auch Wollentin: „Die Mitglieder des Golf-Clubs waren und sind unseren Sportlerinnen und Sportlern gegenüber sehr aufgeschlossen. Es herrscht ein tolles Miteinander.“ Das Ganze zeige einmal mehr: Durch Begegnungen können Barrieren zwischen Menschen mit und ohne Behinderungen abgebaut werden. „Sport kann in jeglicher Hinsicht Grenzen überwinden – und etwas zu einer inklusiveren Gesellschaft beitragen“, so Wollentin weiter.

Die Sportlerinnen und Sportler arbeiten in den Werkstätten der Vorwerker Diakonie für Menschen mit Behinderungen. Durch kompetentes Fachpersonal werden sie begleitet und sozialpädagogisch unterstützt. Zum Programm gehören auch unterschiedliche arbeitsbegleitende Maßnahmen – unter anderem Sport. Angeboten werden beispielsweise Fußball, Badminton und Basketball. Und von nun an auch Golf.

Erstes Training im Golf-Club-Curau: Trainer Georg von Kahlden-Klug (2. v. re.) macht einige Team-Mitglieder mit dem Golf-Spielen vertraut. Insgesamt sind acht Sportlerinnen und Sportler der Vorwerker Diakonie dabei. Foto: Diakonie

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.