Lübeck: Rotkreuz-Fackellauf macht Station in Schlutup

Rotes Kreuz Fackellauf Schlutup Lübeck

„Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“

Ein „Licht der Hoffnung und Menschlichkeit“ reist durch Deutschland und Österreich nach Norditalien – und erreicht am kommenden Samstag, 5. März, Schleswig-Holstein. An der Grenzdokumentationsstätte in Schlutup nehmen Ehrenamtliche des DRK Lübeck um 11.15 Uhr eine symbolische Fackel von DRK-Kollegen aus Mecklenburg in Empfang. Das Museum zieht dafür seine für Sonntag geplante Saisoneröffnung um einen Tag vor. Ab 12 Uhr werden Besucher mit Erbsensuppe aus dem Oldtimer-Küchenwagen beköstigt. Die Fackel ist dann bereits mit Booten der Wasserwacht auf dem Weg zur nächsten Station beim DRK in Ostholstein. Insgesamt nehmen zehn DRK-Kreisverbände in Schleswig-Holstein teil.

Fackellauf erinnert an Grundsätze des Roten Kreuz

Mit dem „Fackellauf nach Solferino“ erinnert das Rote Kreuz an die Grundsätze der internationalen Rotkreuz- und Rothalbmond-Bewegung. Sie entstand „aus dem Willen, den Verwundeten der Schlachtfelder unterschiedslos Hilfe zu leisten“. Angesichts der Ereignisse in der Ukraine ist das gerade in diesen Tagen wieder sehr aktuell. Gegründet wurde das Rote Kreuz von dem Schweizer Henry Dunant, der im Jahr 1859 in Norditalien Zeuge von einem der blutigsten Kämpfe der jüngeren Geschichte wurde. Seit 1992 findet die sogenannte Fiaccolata (italienisch = Fackelzug) von Solferino nach Castiglione delle Stiviere mit Tausenden Rotkreuzlerinnen und Rotkreuzlern aus ganz Europa statt. Hier wird die Fackel am 24. Juni ankommen. Ihr Weg kann online verfolgt werden unter www.drk.de/fiaccolata2022

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