Lübeck: Die Drohne Marke Eigenbau ist startklar

Der junge Lübecker Patrick Brade hat sich seinen Wunsch nach einer eigenen Drohne erfüllt.

Der Lübecker Patrick Brade verwirklicht Projekt mit Hilfe des 3D-Drucks

Der junge Lübecker Patrick Brade hat sich seinen Wunsch nach einer eigenen Drohne erfüllt. Aber nicht wie jeder andere aus dem Elektronikmarkt. Er hat sich einfach selbst eine Drohne gebaut. Drohnen liegen derzeit voll im Trend. Mittlerweile gibt es sie in ganz klein für jeden Rucksack und erschwinglich für jedermann. Doch das wäre zu einfach. Patrick Brade wollte etwas Eigenes haben und hat es sich selbst zur Challenge gemacht, als Do-it-yourself-Projekt eine Drohne zu bauen.

Zuallererst musste also ein Plan gemacht werden. Welche Teile braucht man eigentlich für eine Drohne? Da wäre einmal die Elektronik: ein Propeller, eine Fernsteuerung und eine Hülle, in der die Technik am Ende verschwindet.

Schnell kam Patrick Brade auf die Idee, dass man die Außenhülle der Drohne per 3D-Druck fertigen könnte. Also machte er sich daran, am PC eine 3D-Datei zu erstellen. Für den 3D-Druck kam André Tams von MA 3D Druck in Bad Schwartau ins Spiel. Er half bei der Auswahl des passenden Materials, den 3D-Druckeinstellungen, und nur kurze Zeit später wurde aus Patricks Brades Idee ein physisches Produkt. Mit 3D-Druck kann man vielseitige Projekte umsetzen, egal ob Ersatzteile fertigen oder so ein Herzensprojekt wie Patricks Drohne.

Drohnenmontage mit Hindernissen

Die Elektroteile waren im Internet und dem Elektronikgeschäft vor Ort ebenfalls schnell besorgt. Aber da stieß Patrick Brade schon auf die ersten Probleme. Teilweise waren die Datenblätter der Elektroteile aus dem Internet nur auf Chinesisch. Nach etwas Probieren und dem einen oder anderen verschmorten Teil hat aber alles funktioniert. Und der erste Technik-Test war erfolgreich: Die Propeller drehten sich! Sogar ein wenig programmieren musste er dafür. Die Propeller sollten schließlich alle gleichzeitig starten und nicht einfach durchgängig laufen, solange Strom da ist.

Nun ist Patrick Brade noch in den letzten Zügen dabei, den Rest zu programmieren, damit die Drohne auch richtig fliegen kann. Die letzten Kabel werden noch fest montiert, und schon ist die eigene Drohne startklar. So ein eigenes Projekt kann doch wirklich spannend sein.

Wer Fragen zum 3D-Druck oder ähnliche DIY-Projekte hat, kann sich bei André Tams melden per E-Mail an info@ma3d-druck.de oder unter Telefon 0176/ 56 79 35 29.

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