Lübeck: Doppelspende bei Citti

Spendenübergabe im Citti-Park. Mehr als 4500 Euro gehen an den Verein Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder

Mehr als 4500 Euro gehen an den Verein Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder

Ein Kolosseum aus Lego und fleißige Hände, die zur Weihnachtszeit Geschenke verpackt haben – beides hat im Citti-Park zu einer großen Geldspende zugunsten des Vereins Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder geführt. Gleich zwei symbolische Schecks konnte Heidi Menorca, Vorsitzende des Hilfe-Vereins, von Citti-Park-Manager Sascha Warnken entgegennehmen.
Der Geschenke-Einpackservice zur Adventszeit hatte 2029 Euro eingefahren, und das aus Legosteinen gebaute Modell des Kolosseums war für 2500 Euro versteigert worden. Jetzt kann die Lübeck-Hilfe mit dem Geld unterstützende Aktionen für betroffene Familien finanzieren. „4529 Euro, das ist eine ganz tolle Hilfe“, sagte Menorca jetzt in der Einkaufsmeile. Dort hatten fleißige Kräften, die sonst den Kinderhort betreuen, ein Geschenk nach dem anderen verpackt. Und dort hatte auch der Verein Stein Hanse das detailgetreu nachgebaute Amphitheater aus Rom ausgestellt.

Citti-Park-Manager Sascha Warnken war „komplett überrascht und überwältigt“, als er in der Box, in das die Ersteigerungsgebote geworfen wurden, eine Karte mit dem Betrag in Höhe von 2500 Euro vorfand. „Was für eine unglaubliche Summe“, so Warnken.

Spendengelder für Kunsttherapie und Reisen

Frank Berger, Inhaber des Restaurants Brechtmann in Scharbeutz-Schürsdorf, hatte das hohe Gebot abgegeben. Warum so viel? „Das Geschäft lief gut, und da wollte ich auch etwas Gutes zurückgeben“, so der Gastronom, der ein Kolosseum aus Lego bereits zuhause hatte. Der eingefleischte Lego-Liebhaber: „Als ich gesehen habe, für welchen Zweck die Versteigerung ist, habe ich nicht lange gezögert.“ Und er sattelt noch einen drauf: „Das Modell möchte ich nicht behalten, sondern stelle es dem Verein Stein Hanse zur Verfügung“, so Berger. Jetzt überlegt der Lego-Verein, der das Kolosseum für die Versteigerung gesponsert hatte, mit dem Modell noch mehr Gutes zu tun. Stein-Hanse-Sprecher Michael Schmundt: „Wir freuen uns, dass das Modell so ein tolles Ergebnis eingefahren hat.“

„Mit dem Geld können wir jetzt Familien unterstützen, die einmal nach Corona verreisen können“, sagte Menorca. „Derzeit ist die Kinderkrebsstation leider sehr stark belegt“, so die Chefin der Lübeck-Hilfe. Sehr gut angenommen werde auch die Kunsttherapie, die ebenfalls mit dem Spendengeld gefördert werden könne.

Freude über zwei Spenden: Michael Schmundt (v. l.), Iris und Frank Berger, Heidi Menorca und Sascha Warnken. Foto: Lutz Roeßler

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