28-jähriger Lübecker landet nach Widerstand in Gewahrsam

Polizistin verletzt Lübeck Innenstadt

Lübecker leistet Widerstand gegen Polizei

Am Dienstag, 15. Februar, alarmierte ein 31-jähriger Zeuge die Polizei. Er hatte klirrende Scheiben in einem Wohnhaus im Forstmeisterweg gehört und einen Einbruch vermutet. Es stellte sich heraus, dass ein Bewohner des Hauses im Rausch seine Fenster eingeschlagen hatte. Er verbrachte die restliche Nacht in Gewahrsam.

Gegen 23.30 Uhr wurden Beamte des 3. Polizeireviers Lübeck zu dem Wohnhaus im Forstmeisterweg gerufen. Sie konnten eingeschlagene Fensterscheiben bei einer Wohnung im zweiten Stock feststellen. In dieser Wohnung sollte sich der Verursacher befinden, der dort gerade randaliert habe. Die eingesetzten Streifenbeamten konnten einen 28-jährigen Mann feststellen, der dort zusammen mit seinem Bruder lebt.

28-Jähriger wirft Flasche

Beim Versuch, den Sachverhalt zu erfragen, wurden die Beamten durch den Randalierer mehrfach angegriffen. So schlug er einen Beamten mit der Faust gegen den Arm und warf eine Wasserflasche aus Plastik nach einem weiteren Polizisten. Um weitere Gewalthandlungen zu unterbinden, wurden dem wütigen Mann Handfesseln angelegt. Weiterhin versuchte er, nach den Polizeibeamten zu treten. Nach Begutachtung von Schnittverletzungen an den Fingern durch eine RTW-Besatzung wurde der Lübecker letztlich dem Gewahrsam zugeführt.

Verdacht auf Betäubungsmittel

Auch dort gab der aggressive Mann keine Ruhe und täuschte weitere Tritte gegen die Polizeikräfte an. Weil er erheblich alkoholisiert war und zusätzlich der Verdacht auf die Einnahme von Betäubungsmitteln bestand, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Auch diese verlief nur mit erheblicher Gegenwehr des Kontrahenten. Der Lübecker muss sich nun wegen des Verdachts der Sachbeschädigung, des tätlichen Angriffs auf und des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte, der Bedrohung und versuchter Körperverletzung verantworten. Alle eingesetzten Beamten blieben bei dem Einsatz unverletzt und konnten ihren Dienst fortsetzen.

Pressemitteilung Polizei

Foto: Pixabay

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