Schleswig-Holstein: Lockerungen der Corona-Maßnahmen zum 9. Februar 2022

Corona Lockerungen Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein lockert die Corona-Regeln. Ab dem 9. Februar ändert sich die Corona-Bekämpfungsverordnung. Dann entfallen zum Beispiel die Sperrstunde in der Gastronomie und die 2G-Regel im Einzelhandel. 

Überlastung im Gesundheitssystem vermeiden

„Oberstes Ziel war es immer und ist es weiterhin, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern“, sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) am Mittwochmittag bei einer Pressekonferenz in Kiel. Doch von dieser Überlastung sei Schleswig-Holstein sehr weit entfernt, so Günther weiter. „Omikron ist zwar ansteckender als andere Corona-Varianten, aber weit weniger gefährlich.“ Das gelte auch für ältere Menschen. Schwere Verläufe seien auch bei älteren Menschen sehr, sehr selten, sagte Günther. 

Hohe Impfquote in Schleswig-Holstein

Diese Tatsache führt Schleswig-Holsteins Ministerpräsident auch auf die Hohe Impfquote im Land zurück. „Die Impfung schützt, der Booster schützt noch besser“, so Günther. Nach Angaben der Landesregierung sind in Schleswig-Holstein bereits 78,6 Prozent der Menschen vollständig geimpft, für 61,1 Prozent der Bürger gab es bereits eine Booster-Impfung.

2G im Einzelhandel entfällt, keine Sperrstunde in der Gastronomie

Deshalb lockert Schleswig-Holstein die Corona-Maßnahmen ab Mittwoch, 9. Februar. Im Einzelhandel entfällt dann die 2G-Regelung, die Maskenpflicht aber bleibt vorerst erhalten. Außerdem gibt es ab der nächsten Woche keine Sperrstunde mehr für die Gastronomie. Chöre dürfen dann wieder ohne Masken proben, das gilt auch für Blasorchester. Es gilt aber in beiden Fällen die 2GPlus-Regel.

Mehr Normalität soll auch im Bund kommen

Günther kündigte zugleich an, dass Schleswig-Holstein sich bei den Bund-Länder-Beratungen mit dem Bundeskanzler am 16. Februar dafür einsetzen werde, den eingeschlagenen Weg zurück in die Normalität weiter zu beschreiten. „Diesen Weg sehen wir auch in vielen europäischen Ländern. Deshalb sollte eine Strategieanpassung auch bei uns schnell ins Auge gefasst werden. Das kann auch unterschiedliche Geschwindigkeiten in den Ländern aufgrund der abweichenden Impfquoten bedeuten.“ Die Landesregierung werde sich in Zukunft verstärkt auf Basisschutzmaßnahmen konzentrieren. Dies werde „für jede und jeden ein Mehr an Eigenverantwortung einschließen.“

Günther kündigte weitere Lockerungen der Corona-Maßnahmen für Anfang März an. Oliver Pries

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