Herzen schmieden für die Flutopfer: Im Dorfmuseum Ratekau wird weiter für den guten Zweck gewerkelt

Anfang Januar hat Metallkünstler Jürgen Berens von der „Musikschmiede“ in Kail dem Dorfmuseum Ratekau einen Dankeschön-Besuch abgestattet. Denn an seiner bundesweit initiierten Schmiedeaktion hatte im Dezember auch das hiesige Museum teilgenommen. Die zehn Schmiedeleute um Roland Becker, Uwe Thienemann und Dieter Witt haben damals in kurzer Zeit 40 „eiserne Herzen der Solidarität“ angefertigt.

Schmiedeeiserner Herzensbaum der Solidarität

Nun wollen die Beteiligten diese einmalige Aktion in ein nachhaltiges Projekt überführen. Es geht um den „Schmiedeeisernen Herzensbaum der Solidarität“. Ein von Jürgen Berens geschmiedeter Baumstamm wurde an die Ostholsteiner Schmiede übergeben. Sodann wandert dieser dann  im Anschluss von Werkstatt zu Werkstatt, von Nord nach Süd. Auf diese Weise erhält das Objekt weitere schmiedeeiserne Ästen und Herzen und wächst so zu einem vollständigen Baum heran. „Dieser Baum soll immer daran erinnern, was Mitgefühl und Hilfsbereitschaft unter uns Menschen bewirken kann und Hoffnung machen“, so Berens.

Hiesige Schmiedegemeinschaft fühlt sich sehr geehrt

Der Initiator erläutert weiter: „Denn so wie die extreme Wassergewalt im Ahrtal alles zerstört hat, symbolisiert dieses Schmiedewerk, dass Menschen es mit ähnlicher Kraftanstrengung schaffen, alles wieder aufzubauen.“ Übrigens fühlt sich die hiesige Schmiedegemeinschaft sehr geehrt, dass Berens sie mit diesem Projekt als erste beauftragt hat. Neben dieser anspruchsvollen Aufgabe wollen die Ehrenamtler im Dorfmuseum weitere Herzen schmieden und zugunsten der Flutopfer verkaufen.

Pressemitteilung Dorfmuseum Ratekau

Packen ein neues Projekt an (von links): Dieter Witt, Uwe Thienemann, Jürgen Berens und Roland Becker im Dorfmuseum Ratekau. (Foto: hfr)

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