Schadstoffalarm: Zwei Kilometer lange Ölspur auf der Trave bei Travemünde

Ölspur Trave Travemünde

Eine rund zwei Kilometer lange Ölspur auf der Trave hat am Sonntag die Feuerwehr auf Trab gehalten. 65 Einsatzkräfte versuchten, dem Gefahrstoff in Travemünde Einhalt zu gebieten.

Ölspur auf der Trave bei Travemünde entdeckt

„Gefahrstoffaustritt auf dem Wasser“ lautete das Alarmstichwort am Sonntagmorgen, 2. Januar, um 6 Uhr. Ein Mitarbeiter der Priwallfähren in Travemünde hatte einen Ölfilm auf der Trave entdeckt und daraufhin die Feuerwehr informiert. Diese rückte mit einem Großaufgebot an, um den Schadensumfang zu erkunden und die Gewässerverunreinigung einzudämmen.

Ölspur vom Skandinavienkai bis zur Travemündung

Aber die Dunkelheit erschwerte zunächst eine ausführliche Erkundung vom Land aus. Darum unternahm der Einsatzleiter eine Begutachtung der Situation per Boot. Und das Ausmaß des Ölfilms war erschreckend. Die Verunreinigung erstreckte sich auf einer Länge von zwei Kilometern vom Bereich des Skandinavienkais bis zur Travemündung.

Schifffahrt in Travemünde musste unterbrochen werden

Die Strömung sorgte dafür, dass sich das Öl hauptsächlich auf der Landseite in Travemünde sammelte. Dort brachten die Einsatzkräfte – bis zu 65 Personen waren im Einsatz – Ölsperren aus. Sie sollten eine weitere Ausbreitung des Schadestoffes verhindern. Der Schifffahrtsbetrieb im betroffenen Bereich wurde zeitweilig eingestellt. PM / Oliver Pries

Foto: Holger Kröger

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