Ab 4. Januar: Neue Corona-Regeln in Schleswig-Holstein

Corona-Regeln Schleswig-Holstein

Schleswig-Holstein verschärft noch einmal die Corona-Regeln. Die neuen Maßnahmen gelten ab Dienstag, 4. Januar. Sie sehen unter anderem generelle Kontaktbeschränkungen vor, auch im öffentlichen Raum.

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum

Ab Dienstag, 4. Januar, gelten in Schleswig-Holstein neue Anti-Corona-Maßnahmen. Sie sehen zum Beispiel weitere Kontaktbeschränkungen vor. So dürfen sich maximal zehn Personen treffen, auch im öffentlichen Raum. Außerdem rät die Landesregierung grundsätzlich zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen Innenbereichen. Grund für die Verschärfungen ist die zunehmende Ausbreitung der Omikron-Variante. Denn in Schleswig-Holstein steigen die Corona-Infektionszahlen wieder, nachdem sie in den vergangenen Wochen leicht sanken.

Weniger Besucher bei Veranstaltungen, PCR-Test in der Disco

Außerdem gibt es neue Regeln für Veranstaltungen. Die Teilnehmerzahl in Innenbereichen ist ab dem 4. Januar auf 50 beschränkt, outdoor sind es 100. Tanzveranstaltungen müssen zudem ab sofort behördlich genehmigt werden. In Diskotheken und Bars gilt weiterhin 2Gplus, allerdings muss der erforderliche Test ab sofort ein PCR-Test sein.

Maskenpflicht für Besucher in Pflegeeinrichtungen

Zudem wird in Einrichtungen der Pflege und der Eingliederungshilfe eine FFP2-Maskenpflicht ausgesprochen. Ministerpräsident Daniel Günther sieht Schleswig-Holstein im Kampf gegen die Pandemie weiter gut gerüstet und auf dem richtigen Weg. „Unser Hauptaugenmerk muss darauf liegen, eine Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden“, sagte Günther in Kiel. Das sei Schleswig-Holstein gelungen, sagte Günther. „Wir konnten andere Länder bei der Bewältigung ihrer Herausforderungen unterstützen.“

Bund-Länder-Runde am 7. Januar

Für Freitag, 7. Januar, ist außerdem eine weitere Bund-Länder-Runde im Kampf gegen das Corona-Virus vorgesehen. Schleswig-Holsteins Gesundheitsminister Heiner Garg hat angekündigt, sich für die Booster-Impfung für 12- bis 17-Jährige einzusetzen. Oliver Pries

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