Stockelsdorf ist weiterhin Fairtrade-Gemeinde

Die Gemeinde Stockelsdorf erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt.

Bereits seit sechs Jahren trägt Stockelsdorf die Auszeichnung von Fairtrade Deutschland

Die Gemeinde Stockelsdorf erfüllt weiterhin alle fünf Kriterien der Fairtrade-Towns Kampagne und trägt für weitere zwei Jahre den Titel Fairtrade-Stadt. Die Auszeichnung wurde erstmalig im Jahr 2015 durch Fairtrade Deutschland verliehen. Seitdem bietet die Steuergruppe der Kommune regelmäßig Informationen und Veranstaltungen dazu an.

Bürgermeisterin Julia Samtleben freut sich über die Verlängerung des Titels: „Die Bestätigung der Auszeichnung ist ein schönes Zeugnis für die nachhaltige Verankerung des fairen Handels hier vor Ort. Lokale Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft arbeiten hier eng für das gemeinsame Ziel zusammen. Ich bin stolz, dass Stockelsdorf dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel auf lokaler Ebene zu fördern.“

Fairtrade-Gemeinde seit 6 Jahren

Vor sechs Jahren erhielt die Gemeinde Stockelsdorf von dem gemeinnützigen Verein Fairtrade Deutschland erstmalig die Auszeichnung für ihr Engagement zum fairen Handel, für die sie nachweislich fünf Kriterien erfüllen musste. Dazu zählt, dass die Bürgermeisterin und der Gemeinderat fair gehandelten Kaffee trinken und die Unterstützung des fairen Handels in einem Ratsbeschluss festgehalten ist, eine Steuerungsgruppe informiert über fairen Handel , koordiniert die Aktivitäten in Geschäften und in einigen gastronomischen Betrieben werden Produkte aus fairem Handel angeboten. Auch die Einbindung von Schulen, hier beispielsweise die Grundschule Ravensbusch, von Vereinen und der Kirchengemeinde gehren dazu.
Das Engagement der Fairtrade-Towns in Deutschland ist vielfältig: In Stockelsdorf werden beim Torwandschießen im Herrengartenpark fair gehandelte Osterhasen vergeben oder es wird im Herbst einen Vortrag mit Verkostung zu unterschiedlichen Themen angeboten. Dies sind nur einige Beispiele erfolgreicher Projekte in den letzten Jahren.

Pläne für die Zukunft

„Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement. Wir suchen ständig neue Geschäfte, die Interesse an diesem Thema zeigen. Gut wären auch neue, vor allem jüngere Gesichter in der Steuergruppe“, sagt Sabine Gall-Gratze. „Geplant sind Projekte zur öffentlichen Beschaffung und die verstärke Kooperation mit gleichgesinnten Gemeinden. Traumziel wäre der Fair Trade Kreis Ostholstein oder gar eine norddeutsche Fair Trade Region von Fehmarn über Oldenburg, Neustadt, Timmendorfer Strand, Stockelsdorf, Lübeck, Reinfeld, Bad Oldesloe bis Hamburg. Auch unsere Nachbarn sind aktiv.“

Die Fairtrade-Towns Kampagne bietet der Gemeinde Stockelsdorf auch konkrete Handlungsoptionen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nation (Sustainable Development Goals – SDG’s), die 2015 verabschiedet wurden. Unter dem Motto „global denken, lokal handeln“ leistet die Gemeinde mit ihrem Engagement einen wichtigen Beitrag.

Stockelsdorf als 386ste ist eine von über 780 Fairtrade-Towns in Deutschland. Das beständig wachsende globale Netzwerk der Fairtrade-Towns umfasst über 2000 Fairtrade-Towns in insgesamt 36 Ländern, darunter Großbritannien, Schweden, Brasilien und der Libanon.

Flugs wird das Schild von Sabine Gall-Gratze und Wilhelm Fritzen von der Fairtrade Steuergruppe und Bürgermeisterin Julia Samtleben (v.r.) wieder aufpoliert: Die Gemeinde Stockelsdorf ist für weitere zwei Jahre als Fairtrade Gemeinde zertifiziert. Foto: Anja Hötzsch

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