Aufforstung für einen gesunden Lübecker Wald

Aufforstung für einen gesunden Wald: Revierförster Kai Neumann siedelt mit Maik Gildhorn zwei Laubbäume um.

Ein Wald für Generationen

„Weil wir mitwirken möchten, unseren CO2-Fußabdruck zu reduzieren, beteiligen wir uns seit drei Jahren an Baumpflanzaktionen“, sagt Maik Gildhorn. „Bäume tragen maßgeblich dazu bei, die Erderwärmung zu reduzieren. Bäume kompensieren so den Schaden, den wir verursacht haben. So tun wir etwas für die Zukunft unserer Kinder.“ Der Friseurunternehmer, der zwei Geschäfte in der Arnimstraße und in Selmsdorf betreibt, gelingt es immer, auch die Kunden zu überzeugen: In diesem Jahr haben sie 600 Euro für die Pflanzung neuer Bäume gespendet. Maik Gildhorn hat diese Summe auf 1300 Euro aufgestockt.

Revierförster Kai Neumann siedelt mit Maik Gildhorn zwei Laubbäume um

Mit den Spenden weiterer Lübecker Unternehmen konnte der Revierförster des Lauerholz, Kai Neumann, 20 000 dort entnommene kleine Eichen auf einer acht Hektar großen Ackerfläche im Lübecker Stadtbezirk Vorrade anpflanzen. Dort können sie etwa 198 Jahre vor sich hin wachsen und etwa 40 Meter hoch werden, wie Kai Neumann sagt. Dankbar ist der Revierförster, der mit Leidenschaft die nachhaltige Bewirtschaftung des Lübecker Stadtwaldes betreibt, für diese Baumspenden aus der Lübecker Wirtschaft.

Sein Plan: Den Lübecker Wald durch heimische Arten gesund und lebendig zu halten. Gemeinsam mit Maik Gildhorn hat er deshalb zwei zwei Jahre alte Bergahorne in das Lauer Holz umgesiedelt. Ihr Laub wird schützen, den Boden nähren und das Klima im Wald positiv beeinflussen. „Diese einheimischen Laubbäume werden im Lauf der Zeit die alten Fichten, die nicht heimisch sind und als Nadelbäume weniger ökologischen Nutzen haben, ersetzen. Mit dieser Art der Aufforstung erreichen wir eine große Artenvielfalt. Das ist die größte Klimaschutzmöglichkeit, die uns zur Verfügung steht“, sagt Kai Neumann. „Unser Lübecker Wald, der nach einem nachhaltigen, natürlichen Konzept bewirtschaftet wird, ist mittlerweile Vorbild für viele andere Wälder in Deutschland. Er ist besonders stabil und wird viele Generationen weiterleben.“

Revierleiter Kai Neumann und Maik Gildhorn (r.) pflanzen zwei heimische Bergahorne ins Lauerholz. Foto: CP

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