Neue Corona-Regelungen in Schleswig-Holstein ab dem 15. Dezember

Corona-Regelungen Schleswig-Holstein

Seit heute gelten in Schleswig-Holstein neue Corona-Bestimmungen. Zum Beispiel treten strengere Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte in Kraft. Außerdem gilt in vielen Bereichen nun wieder eine Maskenpflicht.

Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte

Bei privaten Treffen innerhalb geschlossener Räume, an denen mindestens eine Person (ab 14 Jahren) teilnimmt, die nicht geimpft oder genesen ist, darf die Zusammenkunft höchstens aus den Mitgliedern zweier Haushalte bestehen; aus einem dieser Haushalte dürfen zudem höchstens zwei Erwachsene sowie zuzüglich deren minderjährige Kinder teilnehmen.

Maskenpflicht in der Gastronomie und bei Gottesdiensten

Eine Maskenpflicht gilt nun wieder in den Innenbereichen der Gastronomie. Gastwirte, deren Mitarbeiter sowie Gäste, die nicht auf ihrem Sitz- oder Stehplatz sind, müssen einen Mund-Nase-Schutz tragen. Außerdem gilt Maskenpflicht bei Großveranstaltungen (außer Märkten) mit mehr als 1000 gleichzeitig anwesenden Personen. Auch Gottesdienste sind betroffen: Kann 3G nicht gewährleistet werden, muss auch am Sitzplatz eine Maske getragen werden.

Testpflicht in Beherbergungsbetrieben und in Bars und Discos

In Diskotheken, Bars und ähnlichen Einrichtungen, in denen sich die Gäste nicht überwiegend an festen Sitz- oder Stehplätzen aufhalten, gilt eine zusätzliche Testpflicht (2G+). Erforderlich ist ein maximal 24 Stunden alter Antigen-Schnelltest oder ein maximal 48 Stunden alter PCR-Test. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die neben einer vollständigen Grundimmunisierung auch bereits eine Auffrischungsimpfung („Booster-Impfung“) dokumentieren können, die mindestens 14 Tage zurückliegt. Gleiches gilt für Übernachtungsgäste in Beherbergungsbetrieben.

Erleichterungen für Schüler 

In den Weihnachtsferien gilt wie bereits in den Herbstferien eine Regelung, um minderjährigen Schülerinnen und Schülern die Erfüllung von 2G-Anforderungen zu erleichtern: In den vom Landesrecht geregelten Bereichen gilt wieder die Auskunft einer oder eines Sorgeberechtigten über die Durchführung eines zugelassenen Selbsttests, der höchstens 72 Stunden zurückliegt. Die Schülerinnen und Schüler bekommen dafür von den Schulen entsprechende Selbsttests ausgehändigt. Für die Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) sieht das Bundesinfektionsschutzgesetz in den Schulferien allerdings keine entsprechenden Ausnahmen von der dort geltenden 3G-Regel vor. D.h.: Schülerinnen und Schüler, die nicht geimpft und genesen sind, müssen zur ÖPNV-Nutzung in den Ferien einen anerkannten Test vorlegen, der nicht älter ist als 24 Stunden.

Der gesamte Text der neuen Landesverordnung ist hier zu finden: http://www.schleswig-holstein.de/coronavirus-erlasse. Oliver Pries

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