13,5 Millionen Euro für attraktivere Innenstädte – Lübeck der große Gewinner

Bettina Hagedorn

Der Bund bewilligte jetzt 238 kommunale Förderanträge für Maßnahmen aus dem Programm „Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“. Es war ursprünglich mit 25 Millionen Euro im Etat des Bundesinnenministeriums veranschlagt. Das Bundesfinanzministerium hat das Förderprogramm aus der „Corona-Vorsorge“ im Bundeshaushalt auf insgesamt 250 Millionen Euro verzehnfacht. Wie die Ostholsteiner SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn mitteilt, erhalten davon neun Projekte aus Schleswig-Holstein eine Förderung in Höhe von insgesamt 13,54 Millionen Euro.

Fast 5 Millionen Euro fließen in die Hansestadt

Hagedorn, derzeit noch geschäftsführend als Parlamentarische Finanz-Staatssekretärin im Amt, freut sich über die wichtigen Impulse, die den Kommunen nun mithilfe des Bundes möglich werden. „Das sind wirklich gute Nachrichten für die Kommunalpolitiker in neun Städten in Schleswig-Holstein. Insbesondere Lübeck kann sich über fast 5 Millionen Euro aus Berlin freuen.“ Und Eutin bekommt zum Beispiel 295.800 Euro. Mit diesem Bundesprogramm soll den Innenstädten der Neustart aus der Corona-Pandemie erleichtert werden. Der Bund unterstützt damit aktiv die Städte, lebendige und attraktive Stadtzentren entweder neu zu entwickeln oder zu erhalten.

Zentren für Bürger attraktiver gestalten

Mit der Zusage des Bundes erhalten die Städte die Möglichkeit, den Einzelhandel zu stärken, die Vielfalt der Innenstadt zu verbessern und damit ihre Zentren für Bürger attraktiver zu gestalten. Das Programm soll auch dabei helfen, die Aufenthaltsqualität der Innenstadt zu verbessern und die Menschen zum Verweilen einzuladen. Die Innenstädte unterliegen schon länger einem Strukturwandel, der durch die Corona-Pandemie massiv sichtbar und weiter beschleunigt wurde.

Innenstädte sollen wieder Orte der Begegnung werden

„Die Verdrängung inhabergeführter Geschäfte gegenüber großer Ketten, Digitalisierung und Onlinehandel sowie die Verdrängung sozialer Einrichtungen und bezahlbarer Wohnungen machen unseren Zentren nachhaltig zu schaffen. Mit den bewilligten Mitteln sollen Innenstädte wieder Orte der Begegnung, der Bewegung und Kommunikation sein. Innenstädte müssen sich an die Klimaveränderung anpassen und durch soziale Einrichtungen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenssituationen ansprechen. Das ist eine große Aufgabe, bei der wir den Kommunen mit dem Bundesprogramm ‚Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren‘ unter die Arme greifen!“, so Hagedorn.

Pressemitteilung Bettina Hagedorn

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Eine Antwort auf „13,5 Millionen Euro für attraktivere Innenstädte – Lübeck der große Gewinner“

  1. Manfred Vandersee sagt:

    Durch Immobilitätspolitik und Corona und entsprechenden Maßnahmen bleiben die Innenstädte für absehbare Zeit uninteressant. Jeder Euro dafür ist Steuerverschwendung.

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