UKSH nimmt Covid-19-Patienten aus Rumänien auf

Das UKSH folgt dem Aufruf des Gesundheitsministers Dr. Heiner Garg und unterstützt Rumänien mit der Aufnahme von vier Covid-19-Intensivpatienten.

UKSH unterstützt Rumänien im Kampf gegen die Covid-19 Pandemie

Das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) folgt dem Aufruf des schleswig-holsteinischen Gesundheitsministers Dr. Heiner Garg und unterstützt Rumänien mit der Aufnahme von vier Covid-19-Intensivpatienten. Die beatmungspflichtigen Patientinnen und Patienten aus Bukarest wurden von einer Turboprop-Maschine der rumänischen Luftwaffe über den Flughafen Hamburg eingeflogen. Anschließend hat die Koordinierungsstelle Sekundärtransporte (KoSt) der Integrierten Regionalleitstelle Mitte des Amtes für Brandschutz, Rettungsdienst, Katastrophen- und Zivilschutz der Landeshauptstadt Kiel gemeinsam mit der Berufsfeuerwehr Hamburg und dem Bundeswehrkrankenhaus Hamburg die Koordination der boden- und luftgebundenen Intensivtransporte (Rettungshubschrauber Christoph 42 der DRF Luftrettung sowie die Intensivtransportwagen aus Kiel, Lübeck und der Bundeswehr Hamburg) von je zwei Patienten auf die UKSH Campi Kiel und Lübeck übernommen.

Gesundheitsminister Dr. Heiner Garg betont: „In Schleswig-Holstein wird europäischer Zusammenhalt großgeschrieben. Wir haben in unseren Krankenhäusern die Möglichkeit, die Patientinnen und Patienten aus Rumänien aufzunehmen und bestmöglich zu versorgen. Für uns ist es deshalb selbstverständlich, dass wir unseren europäischen Partner in dieser schweren Zeit unterstützen.“

Intensivkapazitäten reichen für die Betreuung der Patienten aus

„Mit Dankbarkeit, dass Schleswig-Holstein von einem Leid dieses Ausmaßes verschont geblieben ist, empfinden wir die Aufnahme rumänischer Patienten und die Unterstützung unserer rumänischen Kolleginnen und Kollegen als Gebot der Menschlichkeit und des europäischen Zusammenhalts“, sagt Prof. Dr. Jens Scholz, Vorstandsvorsitzender des UKSH. „Am UKSH arbeiten rund 15.000 Menschen, darunter mehr als 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 120 Nationen. Ich bedanke mich bei allen betreuenden Ärztinnen, Ärzten und Pflegekräften, die mit hohem Mitgefühl und großem Verantwortungsbewusstsein unsere bislang 1.531 an Covid-19 erkrankten Patientinnen und Patienten versorgt haben.“

Bereits am 31. März 2020 hatte das UKSH sechs französische Patientinnen und Patienten aufgenommen, die alle bis zum 19. Mai 2020 geheilt entlassen werden konnten. Der französische Präsident Emmanuel Macron bedankte sich in einer Grußbotschaft. Auch Patienten aus anderen Bundesländern sind im Dezember 2020 über das „Kleeblatt-Prinzip“ an das UKSH verlegt worden.

Das UKSH verfügt dazu nach Verdopplung der Intensivkapazitäten seit April 2020 über je 203 Intensivbetten (inkl. je 20 Reservebetten) auf dem Campus Lübeck und auf dem Campus Kiel. Stand heute werden am UKSH 21 Menschen versorgt, die an Covid-19 erkrankt sind.

Eine an Covid-19 erkrankte Person aus Rumänien wird mit „Christoph 42“ der DRF Luftrettung auf den Hubschrauberlandeplatz des UKSH, Campus Lübeck, gebracht. Foto: UKSH

Teile diesen Beitrag!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.