Bitte pfleglich behandeln: Gemeinde Ratekau setzt Blühwiesenkonzept weiter um

In der Gemeinde Ratekau wurden mittlerweile viele Blühflächen angelegt, die zahlreichen Insektenarten Lebensraum und Nahrung bieten. Zarte Blumen – wie die Rundblättrige Glockenblume, Sandstrohblume, Bergsandglöckchen und Echtes Labkraut – ziehen zahlreiche Wildbienen und Falter an. Diese Blumen sind pflegeleicht, denn sie benötigen weder Bewässerung noch Düngergaben. „In der Gemeinde wird das Blühwiesenkonzept weiter schrittweise umgesetzt“, betont Bürgermeister Thomas Keller.

Positive Beispiele in Sereetz und Pansdorf

Im Hansering in Sereetz wurde im vergangenen Jahr eine Blühfläche von 520 Quadratmetern neu angelegt, in Pansdorf wurden in diesem Jahr einheimische Wildstauden zur Anreicherung eines Trockenrasens gepflanzt. Beide Flächen entwickeln sich vielfältig und artenreich und bieten zahlreichen Insekten zusätzlichen Lebensraum.

Bürger können im eigenen Garten aktiv werden

Die verantwortlichen Mitarbeiter aus der Umweltabteilung und vom Bauhof der Gemeinde Ratekau freuen sich über viele positive Rückmeldungen. Damit das auch weiterhin so bleibt, bitten sie darum, die Blühflächen pfleglich zu behandeln, damit sie sich auch langfristig entwickeln können. Denn in Zeiten des Klimawandels sei der Erhalt von heimischen Wildpflanzen durch naturnahe Grünanlagen eine wichtige kommunale Aufgabe.

Umweltabteilung leistet Unterstützung

Aber auch im eigenen Garten kann man aktiv werden: „Bald könnte auch in Ihrem Garten eine ,summende Blühfläche‘ stehen, die für Groß und Klein eine Bereicherung sein wird“, so Andrea Stolz aus der Umweltabteilung. Sie rät, nach dem Aussähen von Blühwiesen nicht ungeduldig zu werden, denn „der gewünschte Erfolg wird sich erfahrungsgemäß erst nach und nach einstellen“. Die Umweltabteilung der Gemeinde unterstützt bei der Anlage von Blühflächen im eigenen Garten. Kontakt gibt es per E-Mail an Astolz@ratekau.de.

Pressemitteilung Gemeinde Ratekau

Ein Paradies für Insekten: Ein schönes Beispiel einer Blühwiese in am Nordenredder in Pansdorf zu finden. (Foto: Lilly Meins)

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