Biotonnen-Kontrolle in Ostholstein: Fünf Prozent nicht entleert

Biotonnen-Kontrolle im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein.

Der Zweckverband Ostholstein hat seine Biotonnen-Kontrollaktion beendet. Die Kontrolleure untersuchten rund 4000 Tonnen in zehn Tagen, in fünf Prozent davon fanden die Mitarbeiter des Zweckverbandes Plastiktüten und Restmüll.

Zu viel Plastik in den Biotonnen in Ostholstein

Weil Sichtkontrollen zuvor zu viel Störstoffe in den Biotonnen ergeben hatten, beteiligte sich der Zweckverband Ostholstein an der landesweiten Aktion. „Mülltrennung ist Klimaschutz: Schleswig-Holstein räumt auf in der Biotonne!“ war das Motto. Denn: Offenbar werfen zu viele Menschen im Kreis Plastik und Restmüll in die Biotonnen. Dort hinein gehören aber nur Obst- und Gemüsereste, Gartenabfälle oder auch verdorbene Lebensmittel. 

200 Biotonnen nicht entleert

Rund 4000 Tonnen hat sich der Zweckverband Ostholstein daher in den vergangenen zehn Tagen genauer angesehen. Fünf Prozent davon enthielten Störstoffe – das ergibt etwa 200 Tonnen. Sie wurden nicht entleert. Der Zweckverband zieht ein positives Fazit. Das Feedback aus der Bevölkerung sei überwiegend verständnisvoll gewesen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Insgesamt ist das Trennverhalten der Bürger erfreulich“, so Michael Rakete, Geschäftsbereichsleiter Abfallwirtschaft bei Zweckverband Ostholstein.

Kontrollen sollen weitergehen

Der Zweckverband Ostholstein will nun weiter kontrollieren. Dafür tauscht der Zweckverband gefüllte Biotonnen aus, um sie dann auf dem Betriebshof auf Störstoffe zu untersuchen. Eine Zuordnung zu Kunden soll aber nicht erfolgen.

Weitere Informationen

Wer mehr über Mülltrennung im Kreis Ostholstein erfahren möchte, kann sich auf wirfuerbio.de/zvo informieren. Oliver Pries

 

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